"Ich bleibe weiterhin lästig" – VdK-Kreisvorsitzender Dr. Josef Klasen feiert 75. Geburtstag

„Am 26. April 1935 geboren, ist Dr. Josef Klasen, oder einfach „Sepp“ Klasen, wie er im Oberland bekannt ist, älter als die Verfassung und auch älter als der Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer (VdK)“, betonte Ulrike Mascher, Präsidentin des VdK-Sozialverbandes Deutschland anlässlich des 75. Geburtstages des SPD-Urgesteins.

Trotz dieses Alters bestätigt Klasen laut Mascher auf das Schönste, dass man heute länger aktiv und gesund bleiben kann. Zahlreiche Gratulanten hatten sich in den Saal der Weilheimer Geschäftsstelle des VdK eingefunden, um den Jubilar zu feiern. Ein Empfang erschien Jana Krämer, der Kreisgeschäftsführerin des VdK Oberland, das genau richtige Geschenk für den engagierten 75-Jährigen. Klasen, der in den Wirren des zweiten Weltkriegs aufwuchs, ist nach Mascher Sinnbild der Generation, deren Kindheit und Jugend von Not und Verzicht geprägt war. Sozial immer hoch engagiert, wurde Klasen 1992 Vorsitzender des Kreisverbands des VdK Oberland, nachdem er eine beachtliche politische Karriere hinter sich hatte. 1970 bis 1990 war er für die SPD Mitglied des bayerischen Landtages und hat nach Meinung des Landrats Dr. Friedrich Zeller immer „rhetorisch stark und gut im Auftritt“ brilliert. So wurde er für ihn und viele andere SPD-Politiker zum „Vorbild“, auch wenn Klasen sich gerne einmischt und jungen Kommunalpolitikern auf die Finger schaut. Laut Zeller war es nicht einfach, „in der Ära Franz Joseph Strauß in Bayern die Fahne der SPD hoch zu halten“. Der Jubilar versicherte abschließend, auch „weiterhin lästig“ zu bleiben, denn das schade der Politik überhaupt nicht. Er werde sich auch in Zukunft ehrenamtlich engagieren, denn er käme sich „schäbig vor“, wenn er jetzt „nur noch Golf spielen würde“.

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