Iffeldorfer Egbert Greven erhält Bezirksmedaille

Egbert Greven aus Iffeldorf ist Träger der Bezirksmedaille. Damit ehrte ihn die Regierung von Oberbayern für sein außergewöhnliches Engagement um die Kultur und Heimatpflege. Mit den Werken in der Galerie „schön + bisisg“ und durch die Meisterkonzerte habe sich Iffeldorf „einen Namen in der internationalen Musikszene gemacht“, sagte Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth in seiner Laudatio.

Der preisgekrönte, freiberufliche Grafiker, Illustrator und satirische Zeichner Greven hatte die „Iffeldorfer Meisterkonzerte“ 1989 ins Leben gerufen. „Zum einen schafft Egbert Greven es, internationale Spitzenensembles und junge Nachwuchsstars von den Bühnen der Welt in das Gemeindezentrum von Iffeldorf zu locken“, lobte Jungwirth. So holte Greven die „mit Preisen überschüttete lettische Violinistin Baiba Skride“ zu den Meister- konzerten. Zudem scheue er keine Experimente und versuche die Zuhörer für Werke von weniger bekannten Komponisten zu begeistern. „Satirische Kunst und klassische Musik – diese beiden Komponenten bestimmen Egbert Grevens Lebenslauf“, konstatierte der Bezirkstagspräsident. „Der Ort, an dem sich Karikatur und Klassik treffen, heißt Iffeldorf“, ergänzte er. Greven sei eine Bereicherung der oberbayerischen Bilderbuch-Landschaft mit sehens- und hörenswerten Impulsen. Seinem selbstlosen und unermüdlichen Einsatz gebühre größte Hochachtung. „Die Medaille ist ein Zeichen höchster Anerkennung“, sagte Jungwirth.

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