IHK-Ausbildungsbus besucht mit geflüchteten Jugendlichen K&L Ruppert

Auf Tour in Sachen Ausbildung

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Wolfgang Holtkamp (vorne erster v. li.) nahm sich viel Zeit den jungen Geflüchteten die genauen Abläufe in der Logistik zu erklären. Hinten v. li. Hubert Schöffmann, Bildungspolitischer Sprecher IHK für München und Oberbayern, Barbara Wendorff und Amadou Ndiaye.

Weilheim – Zum Start des Pilotprojektes besuchten 18 junge Geflüchtete, die in Kürze ihre zweijährige Schulzeit in einer der Berufsintegrationsklassen des Beruflichen Schulzentrums Schongau beenden, mit dem IHK-Ausbildungsbus drei Unternehmen im Landkreis Weilheim-Schongau.

Neben der ept GmbH in Peiting und der Motoren Bauer GmbH & Co. KG in Weilheim schauten die circa 16 bis 20-Jährigen bei der Firma K&L Ruppert vorbei. Dort nahm sich Wolfgang Holtkamp, Director Operations, zusammen mit der Auszubildenden Tanja Steininger Zeit, die Gruppe durch die Logistik zu führen und den Teilnehmern Fragen zu beantworten. Ziel des Projektes sei es, für die Schüler Ausbildungs- sowie Praktikumsplätze und Einzelqualifikationen zu finden. Außerdem solle so der persönliche Kontakt zu den Unternehmen hergestellt werden, sagte Amadou Ndiaye, Integrationsbeauftragter Berufliche Ausbildung bei der IHK für München und Oberbayern. Er begleitete die jungen Geflüchteten mit seinem Team zu den Betrieben. Mit dabei war auch Barbara Wendorff, Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache an dem Beruflichen Schulzentrum Schongau. Die Schüler seien hochmotiviert und würden gerne lernen sowie „hier“ bleiben, so Wendorff. Was ihre Arbeit allerdings erschwere sei die Angst vieler Geflüchteter aus Afghanistan vor einer Abschiebung.

Weitere Touren mit dem IHK-Ausbildungsbus sind für das nächste Schuljahr geplant, so Ndiaye.

Von Sofia Wiethaler

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