Illegales Autorennen auf A95?

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Eines der fünf beteiligten Fahrzeuge.

München/Weilheim - Wegen des Verdachts, am Freitag, 24. Januar, an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben, ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen fünf Fahrzeuglenker. Einer der Beteiligten soll an einer Ampel zudem ein Kind gefährdet haben.

12 niederländische Staatsangehörige, die in der Landeshauptstadt übernachtet hatten, starteten am Freitagvormittag von München aus mit fünf Fahrzeugen in Richtung Österreich. Schon bei der Abfahrt fiel der Konvoi auf, weil aus der Gruppe heraus eine Art Rauchbombe gezündet worden sein soll.

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei dann, dass die fünf Fahrzeuge auf der Autobahn 95 (München-Garmisch-Partenkirchen) wiederholt durch verkehrswidriges Verhalten auffielen. Bei der weiteren Fahrt durch Starnberg soll einer der Autolenker das Rotlicht einer Ampel missachtet und ein Kind gefährdet haben.

Streifenfahrzeuge der Polizeipräsidien Oberbayern Nord und Oberbayern Süd nahmen die Verfolgung der Fahrzeuge auf und letztlich gelang es, die Autos auf der Bundesstraße 2 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Weilheim anzuhalten. Alle 12 Insassen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren wurden zur Polizeiinspektion Weilheim gebracht. Gegen die verantwortlichen Fahrzeugführer wird nun wegen der Teilnahme an einem illegalen Autorennen ermittelt. Zusätzlich erwartet den Fahrer, der das Kind gefährdet haben soll, eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung. Der 51-Jährige musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe eines vierstelligen Betrags hinterlegen, überdies wurde sein Führerschein sichergestellt. Ebenfalls sichergestellt wurden zahlreiche pyrotechnische Gegenstände („Rauchbomben“), welche von den Personen mitgeführt wurden.

Von Kreisbote

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