Immer vorne mit dabei

Pinkes Haar nach Bundesliga-Aufstieg: Der Eisstockschütze Matthias Peischer befindet sich auf der Erfolgsspur und wurde auch noch deutscher Meister bei den Junioren. Foto: FCP

Zur deutschen Spitze gehört auch der Nachwuchs der Penzinger Eisstockschützen. Bei der Deutschen Meisterschaft glänzte Matthias Peischer und holte in seiner Altersklasse den Sieg. Verena Ruile wurde 3. und Florian Lechle erreichte den undankbaren 4. Platz. Im Mannschaftsspiel brachten sie den 6. Platz mit nach Hause.

Im Zielwettbewerb hatten sich Florian Lechle (U16), Verena Ruile (U19) und Matthias Peischer (U23) für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Und alle bewiesen bereits in der Vorrunde das sie in ihrer Altersklasse zur deutschen Spitze zählen: Florian Lechle führte mit 275 Punkten, genauso wie Matthias Peischer, der sich mit sensationellen 180 Punkten im zweiten Durchgang und mit insgesamt 323 Punkten an die Spitze des Juniorenfeldes setzte. Verena Ruile konnte an ihre Spitzenleistung von der bayerischen Meisterschaft nicht ganz anknüpfen, erreichte aber mit 238 Punkten dennoch Platz 3. Im Finale folgte dann die große Kür von Matthias Peischer: Hier verbuchte er noch einmal 318 (166/152) Punkte und hatte mit gesamt 641 Punkten bereits 23 Punkte Vorsprung auf den Peitinger Alexander Vöst, der ebenfalls stark aufspielte. Mit weitem Abstand folgten die weiteren Platzierungen. Auch Verena Ruile konnte sich im Finale noch einmal steigern und zeigt mit 276 Punkten eine ansprechende Leistung. Allerdings konnte sie am Ende den Doppelsieg des SV Mehring durch Bernadette Altenbuchner und Katja Loher nicht mehr verhindern. Erdenklich schwer erwischte es Florian Lechle. Auf dem schon sehr abgespielten Eis hatte der Nachwuchsschütze jedoch Probleme und konnte schließlich nur 212 (113/99) Punkte verbuchen. Damit wurde er erneut auf den undankbaren 4. Platz verwiesen. Beim anschließenden Mannschaftsspiel, bei dem Christoph Prummer und Georg Drexl die drei Einzelspieler verstärkten, erwischten die Penzinger mit zwei Auftaktsiegen gegen Peiting und die Hessenauswahl einen guten Start, auf den allerdings auch gleich zwei Niederlagen gegen Ottenzell und Windorf/Garham folgten. Nach einer unnötigen Auftaktniederlage am zweiten Wettkampftag gegen die Auswahl aus Baden-Württemberg und ein Unentschieden gegen Gotteszell, kämpfte das Quartett sich dennoch mit Siegen gegen Pilsting und Breitbrunn zurück. Das letzte Spiel gegen Taufkirchen sollte also die Entscheidung bringen. Hier vergab die Nachwuchsmannschaft dann aber leichtsinnig seine eigenen Chancen, sodass es mit 11:9 Punkten für einen akzeptablen Rang 6 reichte. Zeitgleich spielte das Damen- und das Herrenteam in der Landsberger Eishalle den schwäbischen Bezirkspokal aus. Obwohl die Leistungsträger aus dem Juniorenbereich fehlten, lösten beide Teams mit dem jeweils 3. Platz das Ticket zu den Bayernpokalen, bei denen sie wieder in kompletter Besetzung nach vorderen Platzierungen streben.

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