Unternehmer-Ehepaar kommt mit neuem Konzept in die Kreisstadt

Indoor-Waschpark für Weilheim

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Beim Spatenstich v. li.: Angelika Flock, zweite Bürgermeisterin; Stefan Frenzl, Amt für Standortförderung, Kultur und Tourismus; die Bauherren Gabriele Frey-Körner und Jürgen Körner sowie Rudolf Götz, Geschäftsführer GöSta Hallenbau GmbH.

Weilheim – Bei Dauerregen spart man sich zwar die Waschanlage, das Auto von innen reinigen gestaltet sich aber doch eher schwierig.

Dem wird demnächst Abhilfe geschaffen. Bei genau solchen Wetterverhältnissen fand nämlich kürzlich der Spatenstich für „Die Autowäscherei – Perfekte Autopflege in Weilheim“ statt. Die Bauherren des Projekts, Gabriele Frey-Körner und Jürgen Körner, errichten in der Kreisstadt einen Indoor-Waschpark. Das bedeutet, dass der Kunde nach der Waschstraße in eine fast 50 Meter lange, 26 Meter breite und sechs Meter hohe Indoor-Sauger-Halle gelangt. „Hier kann der Kunde vor Wind und Wetter geschützt über eine Zentralsaugeranlage mit 16 Saugerplätzen, die allesamt zusätzlich mit Druckluftpistolen ausgestattet sind, dem Fahrzeuginnenraum das letzte Finish geben“, wie das Unternehmer-Ehepaar mitteilt. Entstehen soll das Ganze auf dem leeren Grundstück im Leprosenweg, direkt an der Zufahrt zum Wertstoffhof, im Gewerbegebiet Paradeis. Dort weist bereits ein großer Flyer auf das Vorhaben hin.

So soll die Indoor-Sauger-Halle einmal aussehen.

Die ursprünglich aus Augsburg stammenden Investoren und Betreiber sind, nach eigenen Angaben, schon seit Jahrzehnten mit dem Thema „Autowaschen“ vertraut. Die Idee zu dem Projekt kam den beiden im Sommer 2017, als Jürgen Körner geschäftlich in der Kreisstadt zu tun hatte.

Verbaut werden soll in der Autowäscherei Weilheim fortschrittlichste Lineartechnologie. Die einzelnen Waschaggregate fahren dabei konturgesteuert mit und passen sich an Form und Größe des Wagens an. Die Waschzeit liegt dabei unter fünf Minuten, wie das Ehepaar beim Spatenstich berichtete. Pro Stunde können, wenn alles „wie am Schnürchen läuft“, bis zu 85 Autos abgearbeitet werden. Für das Unternehmen werden etwa vier festangestellte Vollzeitkräfte und circa zwei bis vier Aushilfen benötigt. Ein großes Augenmerk wird bei der Autowäscherei, die Anfang 2021 fertig sein soll, auch auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit gelegt. Gut 90 Prozent des verwendeten Wassers gelangen wiederaufbereitet in den Waschkreislauf zurück und es werden nur umweltfreundliche und biologisch abbaubare Waschsubstanzen verwendet. Wie Gabriele Frey-Körner erklärte, soll zudem das Dach zu einem Drittel begrünt werden. Auf dem Rest ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Dass bei dem Vorhaben so viel Wert auf die Umwelt gelegt wird, gefällt auch Weilheims zweiter Bürgermeisterin Angelika Flock (CSU). Das Unternehmer-Ehepaar habe mit Weilheim eine „sehr gute“ Wahl getroffen, war sie sich sicher.

Von Sofia Wiethaler

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