Beim Weilheimer Innenstadtfasching hatten die Narren die Stadt fest im Griff

Närrisch gut drauf

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„Steh auf und geh hin!“ Das Motto der Narrhalla nahmen die Weilheimer wörtlich. Mehr Fotos im Internet unter www.kreisbote.de.

Weilheim – Weilheim ist nicht Mainz oder Köln, was den Fasching oder dort den Karneval angeht. Aber närrisch gut drauf, das waren die Maschkera am vergangenen Sonntag in der Weilheimer Innenstadt allemal.

Alle Zutaten – gute Laune, originelle Kostüme, Schunkelmusik, musikalische Ohrwürmer, Bonbons, Konfetti, schneidige Garden, sogar ein Handwagenumzug – es hat einfach an nicht gefehlt. Los ging es Punkt 13 Uhr mit dem Salut der Böllerschützen und dann rollten die geschmückten Handwagen mit großem Hallo, Konfetti und Bonbonregen durch die Stadt.

Weilheimer Innenstadtfasching

 © Georg Müller
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Mit dabei waren über 20 Vereine aus Weilheim und den Nachbargemeinden. Der Wetterprognose zum Trotz hatten sich jede Menge Schaulustige entlang der Route eingefunden und die Marschierenden zeigten schon einmal, was für sie Stimmung bedeutet. Allen voran die Stadtkapelle, die in Babyfarben und Windeln die geschlossene Geburtsstation in Weilheim thematisierte. Mit ihrer fetzigen Musik trieben sie die Stimmung hoch. Auch die „GroKo“ wurde auf mehreren Wagen auf die Schippe genommen. Auf Höhe des Kirchplatzes und der Pöltnerstraße war für Neuankömmlinge bald kein Durchkommen mehr. Ganz Clevere hatten bereits die besten Plätze auf der großen Tribüne am Marienplatz besetzt.

Als Narrhalla-Präsident Josef Wiedemann das Publikum begrüßte, wurde das Vereinsmotto „Steh auf und geh hin“ in die Tat umgesetzt. Umfallen konnte keiner, schunkeln schon.

Prächtig waren auch die Kostüme. Während bei den Kindern der Trend eher zu Ritter, Prinzessin, Elfe oder Clown ging, entstand bei den Erwachsenen der Eindruck, die Hölle mache einen Betriebsausflug. Begründet wurden die Teufelskostüme mit der Behauptung, dass Weilheim doch auf der Hölle liege. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Ein besonderes Highlight des Innenstadtfaschings bildeten die neun Garden, allen voran die heimischen „Wild Angels“, die Peißenberger Garden und ein Männerballett der Weilheimer CSU mit Hexe. „Schwanensee“ wurde noch nie so im Oberland gesehen. Ohne Zugabe kam keine Garde von der Bühne.

Das kurzzeitige Tröpfeln und die Schneeflöckchen aus dem verhangenen Himmel konnten die Stimmung nicht trüben. Gegen 15 Uhr zogen die ersten Polonäse-Reihen durchs Narrenvolk.

Ein als Hühnerpaar verkleidetes Pärchen beschrieb die Stimmung launig als Riesenfete. „Leute treffen, Spaß haben. Schön, dass es lebendig ist in der Stadt.“ Gäste aus Regensburg fanden es wunderbar. „Vor allem die Garden sind großartig“, sagten sie.

Von Georg Müller

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