Schreinerinnung Oberland stellt Gesellenstücke vor und zeichnet Preisträger aus

Qualität ohne Schwachstellen

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Die besten Absolventen der Schreinerinnung 2013. V.li.: Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl, Sabrina Schmid, Oliver Binnefeld, Ehrenobermeister Eugen Winter, Geschäftsführer Gustl Bernhofer, Josef Mangold und Innungsobermeister Anton Buchner.

Weilheim – Zwei Tage lang stellte die Schreinerinnung im Pfarrheim „Miteinander“ die Gesellenstücke der 38 Absolventen vor, die vom Fachpublikum und den interessierten Besuchern hohe Anerkennung erhielten.

Innungsobermeister Anton Buchner lobte im Beisein von Vertretern des Handwerks und der Kommunalpolitik die Leistungen der Prüfungsteilnehmer und appellierte an die Betriebe des Oberlands, der Jugend Ausbildungschancen zu geben. „Wir haben im Gegensatz zu anderen Berufen keine Nachwuchsprobleme, sondern eher zu wenig Ausbildungsbetriebe“, stellte er fest.

Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl zollte in seinem Grußwort der Qualität der Möbel seine Anerkennung. „Wenn ich mich hier umschaue und die herrlichen Gesellenstücke sehe, geht mein Herz auf. Bei ihnen gibt es mit Sicherheit keine eingebaute Schwachstelle. Man kann sich ein Leben lang an ihnen freuen und sie sogar vererben.“

Ehrenobermeister Eugen Winter, verantwortlich für den Wettbewerb „Die gute Form“, vergab zwei Preise und sprach vier Belobigungen aus. Schnell habe sich die Jury nur auf den ersten Preis einigen können, beim zweiten und den Belobigungen sei heiß diskutiert worden. „Was wir zu beurteilen hatten, war reines, traditionelles Handwerk und richtungsweisendes Design. Jedes Stück davon war eine Belobigung wert“, schwärmte er. Insgesamt hatten sich heuer 42 Schreinerlehrlinge der Prüfung gestellt. Davon wurden zwei nicht zugelassen, zwei weitere bestanden die Prüfung nicht.

Preisträger 2013 Mit einem Notendurchschnitt von 1,5 in Theorie und Praxis konnte sich Josef Mangold aus Uffing den Titel Innungssieger sichern. Ausbildungsbetrieb war die Schreinerei Alexander Adelberger in Murnau. Seine Zukunftspläne sind klar wie das Design seines Gesellenstücks, eine Glasvitrine aus Kirschbaum. „Ich werde erst ein paar Monate weiterarbeiten und gehe dann zur Meisterschule“, teilte er mit. Preisträger der „Guten Form“ wurden Oliver Binnefeld und Sabrina Schmid. Belobigungen erhielten: Florian Weihele, Johannes Speer, Andreas Ferg und Johannes Braun.

Von Georg Müller

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