Arneth gibt Ausblick: 20 Jahre Weilheimer Kulturprogramm (1999 bis 2019) in den Startlöchern

Geschicktes Händchen bewiesen

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Das Weilheimer Stadttheater.

Weilheim – Seit 20 Jahren ist es ein fester Bestandteil im städtischen Leben. Mit insgesamt 80 verschiedenen Vorstellungen und meist ausverkauften Plätzen versorgt und unterhält es die Stadt und Region jedes Jahr aufs neue mit anspruchsvoller Theaterkunst: Das Weilheimer Kulturprogramm. Anlässlich dieses Jubiläums steht für 2018 und 2019 einiges auf dem Programm, wie aus einer Sitz-ung des Hauptausschusses hervorgeht.

„Als ich 1999 mit Frau Brosch damit angefangen habe, hätte ich nie gedacht, dass wir 20 Jahre durchhalten werden“, erklärte der Leiter des Stadttheaters Andreas Arneth bei der Vorstellung des 20. Kulturprogrammes in der Sitzung des Hauptausschusses. Für eine Stadt dieser Größe sei dies eine Sensation und in ganz Oberbayern einzigartig. Zudem sei Weilheim eine „Schulstadt“, wodurch den jungen Leuten der Zugang und Einstieg in diese „lebenswichtige Kunst“ zugänglich gemacht wird.

Wie jedes Jahr werden im Rahmen des Kulturprogramms auch 2018 zwei Eigenproduktionen und zwei Gastspiele auf die Bühne gebracht. Dabei wird das Theater Regensburg wieder auftreten. Neu wird das Gastspiel des Theaters Bamberg sein. Das „richtige Jubiläum“ wird dann 2019 gefeiert, so Arneth.

Hierbei gibt es sogar eine Premiere: Zum ersten Mal werden zwei Vorstellungen wiederholt. Das 1999 als Eigenproduktion erstmals aufgeführte Stück „Brandner Kasper“ soll 2019 in der Weilheimer Hochlandhalle wieder aufgeführt werden. Auch das Stück „Die Feuerzangenbowle“ wird Teil des Kulturprogramms 2019 sein. Laut Arneth seien dies „die Highlights“, auf die sich alle Theaterfreunde aus Weilheim und Umgebung freuen können.

Dass das Kulturprogramm, das mit der Stadt Weilheim, dem Verein der Freunde des Weilheimer Theaters und den Weilheimer Festspielen gestaltet wird, schon 20 Jahre lang so gut funktioniert, liegt nach Bürgermeister Markus Loth vor allem an Andreas Arneth, welcher „als künstlerischer Leiter ein hervorragendes Händchen beweist und für ein gutes Miteinander zwischen Laien und Profis sorgt“. Sein Fazit: „Recht viel besser kann man`s gar nicht machen.“

Lobende Worte gab es auch von Ragnhild Thieler, Kulturreferentin der Stadt: „Mit den Mitteln der Stadt wird ein abwechslungsreiches, niveauvolles Kulturprogramm auf die Beine gestellt. Eine Stadt wie Weilheim wird für das Kulturprogramm sehr bewundert“, gab Thieler zur Kenntnis. Bewunderung gab es auch für die stabilen Zahlen. Das Budget von knapp 200 000 Euro konnte bis jetzt jedes Jahr gehalten werden. Davon werden circa die Hälfte, also 90 000 bis 100 000 Euro, „wieder reingespielt“, erklärte Arneth. Neben jährlich 4 000 bis 5 000 Zuschauern stehen auch die rund 400 Abonnenten von 2017 für ein „stabiles und treues“ Publikum. Das 20. Weilheimer Kulturprogramm (1999-2019) wurde vom Hauptausschuss somit einstimmig verabschiedet.

Von Maria Lindner 

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