"Danke und ade"

14 Jahre Wirtin des Trifthofstüberls: Monika Lindner geht in den Ruhestand

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Monika Lindner (mi.) und ihre Mitarbeiter sagen allen Stammgästen von Herzen danke für die langjährige Treue. Nachfolger Konstantinus Alexandris (re.) wird das Trifthofstüberl übernehmen.

Weilheim – Im Trifthof ist das gleichnamige Stüberl mit kleinem Restaurant, Kiosk und Biergarten ein Begriff für die Nachbarschaft, das Gewerbegebiet und die Erholungssuchenden. Monika Lindner, die mit ihrem Lebensgefährten das Stüberl 14 Jahre lang engagiert geführt hat war die Seele des Stüberls. Nun geht sie am 26. März in den verdienten Ruhestand und übergibt ihr Lebenswerk an Nachfolger Konstantinus Alexandris.

Zu ihrem Abschied war am 27. März ein großes Fest geplant, doch das Coronavirus machte einen Strich durch die Rechnung. „Es ist jammerschade. Wir alle, unser gesamtes Team, haben uns so darauf gefreut, mit unseren Stammgästen ein letztes ‚Noagerl‘ zu trinken, uns zu bedanken und zu verabschieden, doch es soll nicht sein. Deswegen sage ich auf diesem Wege all meinen Stammgästen, Nachbarn, Geschäftspartnern, dem Team und vor allem meinem Lebensgefährten Michael Daisenberger von Herzen danke für die erwiesene Treue und gute Zusammenarbeit. Ohne sie alle hätte ich es nicht geschafft. Danke“, so die engagierte Gastronomin, die das Stüberl wie einen Familienbetrieb geführt hat, in ihrem letzten Gespräch mit der Presse.

Im Rückblick auf die vergangene Zeit ist auch Wehmut zu spüren. Zu sehr war sie mit dem Trifthofstüberl und seinem Umfeld verbunden. Lindner erinnert sich: „Als ich es am 26. Juli 2006 übernahm, war es auf einem Tiefpunkt. Die ersten Jahre waren sehr hart. Geholfen hat mir ein kleiner Kreis treuer Gäste. In den Folgejahren hat sich das Restaurant langsam aber beständig positiv entwickelt. Ausschlaggebend dafür waren meiner Meinung nach unsere gutbürgerliche Küche wie auch das Engagement des gesamten Teams“, sagt Lindner.

In Erinnerung werden den Gästen und diversen Stammtischen die vielen Familien- und Firmenfeste, das Catering und jahreszeitliche Events, wie das Törggelen, bleiben. Die beliebten Spezialitäten, wie Schnitzel, Schweinebraten und Grillhaxen ebenfalls. Anders verläuft auch der Einstieg in den Ruhestand. Die lang gewünschte gemeinsame Urlaubsreise mit ihrem Lebensgefährten findet nicht statt. Am 1. April wird das Trifthofstüberl unter ihrem Nachfolger Alexandris wiedereröffnet.

Von Georg Müller

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