Jobmesse 2017: Firmen, Ämter und Behörden zeigen Perspektiven auf

Den passenden Beruf finden

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Hohes Interesse an den Berufen „Biolaborant/in, Chemielaborant/in, Chemikant/in herrschte am Infostand von Roche. Azubi Gabriela Geiger (li.) im Gespräch mit Schülerinnen.

Weilheim – Welcher Beruf passt zu mir? Wo kann ich mich bewerben? Um ihren Neuntklässlern schon im Vorfeld geeignete Ansprechpartner aufzuzeigen, bietet die Realschule Weilheim im Rahmen der beruflichen Orientierung jährlich eine Jobmesse an.

Eingeladen sind Firmen aus dem Landkreis, Ämter, Behörden, Institutionen und weiterführende Schulen.

Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit. 31 Firmen mit einer Vielzahl an Ausbildungsberufen standen Schülern und Eltern auf engstem Raum in der Aula Rede und Antwort. „Wie kann ich dir, Ihnen weiterhelfen?“ Diese Frage war Standard an den Informationsständen und gefragt wurde an diesem Abend zwischen 18.15 und 20 Uhr ebenso viel wie ernsthaft. „Wir können für 2018 rund 100 freie Lehrstellen anbieten. Bis jetzt hatten wir etwa 30 ernsthafte Interessenten. Alle werden von uns eine Ausbildungserinnerung erhalten“, berichtete der stellvertretende Ausbildungsleiter Christian Zachenhuber.

Uta Orawetz vom Reisebüro Simader beschrieb die Jobmesse als gute Veranstaltung mit sehr interessierten Schülern. „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Abend“, erklärte sie. Mit diesem positiven Resümee lag die Tourismuskauffrau voll im Trend. Die Urteile der befragten Firmen schwankten im Mittel zwischen „sehr gut“ und „gut“, wie etwa an den Infoständen der Oberlandschulen oder der Vereinigten Sparkassen. „Das war ein äußerst erfolgreicher Abend. Wir konnten berufliche Vorurteile, wie ausschließlich Bildschirmarbeit oder die Eins in Mathe als Voraussetzung, widerlegen und haben auch Praktika vereinbart“, schilderte Ausbilderin Ursula Ringelsbacher. Freie Ausbildungsplätze für Zerspanungstechniker hatte die Firma Aerotech aus Peißenberg zu bieten. „Wir suchen noch Lehrlinge für den Beruf Zerspanungstechniker und können eine Menge bieten“, teilte Ausbildungsmeister Walter Svobodny auf Nachfrage mit.

Auch der Gastgeber und Veranstalter der Jobmesse war gegen 20 Uhr hoch zufrieden mit der Resonanz beider Seiten. „Es war viel los und es gab gute Gespräche, wie ich feststellen konnte. Nächstes Jahr wird es wieder eine Jobmesse geben“, zog der stellvertretende Schulleiter Klaus Förster Bilanz.

Von Georg Müller

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