Jobmesse Weilheim-Schongau: Weniger Interessierte als im letzten Jahr, dafür waren Besucherströme besser verteilt

Erster Schritt in Richtung Arbeitswelt

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An den Ständen konnten sich Interessierte zu den unterschiedlichen Berufsbildern informieren. Mehr Fotos unter www.kreisbote.de.

Weilheim – Sie ist fester Bestandteil des Bildungsstandortes Weilheim-Schongau: Die Jobmesse „Mein Job – Meine Zukunft“, die heuer zum 16. Mal in der Weilheimer Stadthalle veranstaltet wurde.

Obwohl das Format an sich unverändert blieb, gab es dieses Jahr doch ein paar Besonderheiten, wie Robert Christian Mayer vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und der Sparkasse Oberland im Nachgang berichtete. Mit 1 600 bis 1 700 Interessierten fiel die Zahl der Besucher etwas geringer aus als im letzten Jahr. Dafür hätten sich die Besucherströme aber wesentlich besser verteilt. Als Grund für den Rückgang sieht Mayer unter anderem den Termin (normalerweise findet die Messe im März statt). Zudem sei 2018 auch ein „extrem starkes“ Jahr gewesen. Nächstes Jahr wird die Messe wieder zum gewohnten Zeitpunkt veranstaltet werden, wie Mayer zusicherte. Ebenfalls auffällig sei, dass heuer „wirklich viele“ Eltern ohne ihre Kinder auf der Messe unterwegs waren und sich somit an deren Stelle um ihre Zukunft kümmerten.

Jobmesse Weilheim-Schongau 2019

 © Sofia Wiethaler
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Ansonsten seien die Veranstalter wieder „rundum zufrieden“, so Mayer. Bei den Ausstellern sorgten lediglich die beengten Platzverhältnisse für etwas Unmut. Daran könne allerdings nichts geändert werden, sagte Mayer. „Wir haben nur diese eine Stadthalle.“

Um die Besucher auf ihren Stand aufmerksam zu machen, ließen sich die Aussteller einiges einfallen. Bei der Firma Polymold war zum Beispiel ein 3D-Drucker zu sehen. Am meisten nachgefragt wurde hier zu den Berufen Werkzeug- und Verfahrensmechaniker, wie Paul Maibach aus der Verwaltung wusste. Am Stand von ept konnten sich Interessierte kurze Filme über die Berufe ansehen, welche die Firma anbietet. Außerdem gab es an einem Flipperautomaten kleine Geschenke zu gewinnen. Fragen zu Dauer und Vergütung der Ausbildung wurden vor allem bei Zarges gestellt, sagte Mitarbeiterin Antonia Graf. Durch die Messe seien auch schon Praktika zustande gekommen.

So unterschiedlich wie die Aussteller waren auch die Interessen der Besucher. Während sich die 15-jährige Rebecca aus Starnberg über den Beruf der Physiotherapeutin erkundigen wollte, zog es den ebenfalls 15-jährigen Andreas aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zum Stand des Zolls.

Von Sofia Wiethaler

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