Kompetenz 4.0

Johann Hofmann referierte beim Unternehmerkreis Oberland Region Weilheim

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Klaus Bauer (stehend rechts) und Johann Hofmann (stehend links) beim Unternehmerstammtisch.

Weilheim/Landkreis – Mit dem dritten Stammtisch und einem spannenden Vortrag startete der Unternehmerkreis Oberland Region Weilheim in den Herbst. Der Diplom-Ingenieur für Maschinenbau Johann Hofmann referierte zum Thema „Kompetenz 4.0 – Vom Homo sapiens zum Homo digitalis“. Hofmann gilt als Experte und deutschlandweit gefragter Keynote-Speaker für Industrie 4.0.

Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Bauer begrüßte die Unternehmer in ganz besonderem Ambiente, denn dieses Mal fand der Stammtisch auf Gut Kerschlach statt, wo Maximilian Pfister mit seiner Firma niteflite networxx als Gastgeber fungierte. Er präsentierte kurz sein Unternehmen, das sich als IT-Systemhaus und Managed Service Provider für mittelständische Unternehmen versteht und 20 Mitarbeiter beschäftigt. Dann hatte der Referent des Abends das Wort und verblüffte – nach einer kurzen Einführung zu seiner Person und der Maschinenfabrik Reinhausen, für die er tätig ist – mit einem technischen Schachzug: Statt unmittelbar seinen Vortrag zu beginnen, ließ er die Unternehmer via Smartphone ihnen wichtige Begriffe einsenden, die dann über einen Server den vorbereiteten Vortrag in die richtige Reihenfolge brachte. Da staunte so mancher und bekam einen ersten Eindruck, was mit dem „Homo Digitalis“ gemeint sein könnte.

„Für viele Unternehmen bedeuten bereits papierlose Prozesse den Eintritt in das digitale Zeitalter. Die Digitale Transformation geht allerdings einen Schritt weiter, denn mit ihr ändert sich ein Prozess grundlegend und neue Arbeitsabläufe werden möglich oder neue Geschäftsmodelle verdrängen ältere“, so Hofmann. In seinem Vortrag beleuchtete er sowohl die technischen als auch die menschlichen und insbesondere die zwischenmenschlichen Kompetenzen, die notwendig sind, um die digitale Transformation zu schaffen. Der Vortrag endete mit den qualitativen und quantitativen Effekten, die es ermöglichen, das ursprüngliche Ziel von Industrie 4.0 zu erreichen, nämlich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nachhaltig zu sichern.

Von Bianca R. Heigl

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