Für das Thema sensibilisieren

Bayerische Jugendrotkreuzler in Weilheim rufen zu mehr Menschlichkeit und Zivilcourage auf

+
„Was geht mit der Menschlichkeit?“ – dieser Frage gingen die Jugendrotkreuzler mit ihrer Aktion, einem großen Schaubild, auf dem Weilheimer Marienplatz nach.

Weilheim – Was bedeutet es überhaupt, menschlich zu sein? Antwort darauf gab das Bayerische Jugendrotkreuz (BJRK) rund um den Weltrotkreuztag in ganz Deutschland mit verschiedenen Aktionen. Als einzige BJRK Gruppe im Landkreis beteiligte sich Weilheim und machte mit einer „Riesen-Boden-Zeitung“ auf die Themen „Mobbing und Zivilcourage“ aufmerksam.

Ein knapp drei Meter langes und zweieinhalb Meter breites Schaubild zierte am Dienstag Abend den Marienplatz. Das Bild zeigte ein Mädchen, das zusammengekauert am Boden sitzt. Um sie herum war eine Reihe von Menschen abgebildet, die das Mädchen beschützen wollen. Begriffe wie „Angst“, „Mut“ und „Opfer“ waren zu lesen.

Um das Schaubild wuselten gut 35 Kinder und Jugendliche, deren T-Shirts die Aufschrift „Was geht mit der Menschlichkeit ?“ hatten. „Wir wollen die Gesellschaft für mehr Menschlichkeit öffnen“, so Jenni Hanzlik vom BJRK Weilheim. Dazu gehört auch, sich für andere einzusetzen und gegen Mobbing vorzugehen. Das Thema werde immer aktueller, ob in der Schule oder in der Berufswelt, so Hanzlik. „In den Gruppenstunden sind die Kinder manchmal schlecht drauf, weil sie von ihren Klassenkameraden geärgert wurden. Ich möchte Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Thema sensibilisieren“.

Neben Flyern und Broschüren verteilten die Kinder noch sogenannte humanity cards. Eine solche Karte kann an eine Person weitergegeben werden, die aufgrund ihres besonders menschlichen Verhaltens aufgefallen ist, so Hanzlik.

Weitere Infos zu der Aktion gibt es unter www.wasgehtmitmenschlichkeit.de.

Von Maria Lindner

Auch interessant

Meistgelesen

Am Tag der offenen Tür der FFW Weilheim gab es viel zu sehen und zu erleben
Am Tag der offenen Tür der FFW Weilheim gab es viel zu sehen und zu erleben
Landkreisbürger trifft Namensvetter aus Berlin
Landkreisbürger trifft Namensvetter aus Berlin
Sechs Straßenzauberer der Spitzenklasse faszinierten zwei Tage lang ihr Publikum
Sechs Straßenzauberer der Spitzenklasse faszinierten zwei Tage lang ihr Publikum
Susann Enders: "Arbeitspflicht statt Arbeitsverbot"
Susann Enders: "Arbeitspflicht statt Arbeitsverbot"

Kommentare