Siegerin gekürt

Junge Künstlerin darf Säule in Polling gestalten

Lara Mali Lehmann bei der Arbeit.
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Lara Mali Lehmann ist die Gewinnerin des Wettbewerbs zur Gestaltung einer Säule in der Stoa169.

Polling – Einige Säulen in der Künstlerhalle Stoa169 sind derzeit noch nicht bearbeitet. Die Diagonale Reihe bleibt Nachwuchskünstlern vorbehalten. Jedes Jahr soll ein Wettbewerb stattfinden. Die Siegerin der ersten Ausschreibung steht nun fest.

„Doppelhelix. Die menschliche DNA“ lautete die thematische Vorgabe. Zwölf Schüler und Schülerinnen der Holzbildhauereischulen in München, Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau folgten dem Aufruf der Stoa169-Stiftung.

Die gebürtige Münchenerin Lara Mali Lehmann setzte sich gegen die Konkurrenz durch. Die Siegerin ist Schülerin an der Berufsfachschule für Holzbildhauerei in Garmisch-Partenkirchen. In ihrem Entwurf mit dem Titel „Verworrene Entwirrung“ hangeln sich zwei Schimpansen, die auf die Evolution anspielen sollen, an zwei Lianen, die die Stränge der Helix visualisieren. „Die Schimpansen stehen als Sinnbild für uns selbst. Sie lassen an die Koexistenz zweier Teile denken, den natürlich, fest vorgeschriebenen Teil – unsere DNA – und der freie, nicht greifbare Teil – unser Geist“, erklärt die 21-Jährige. „Die Stränge greifen zudem die unergründliche Frage nach unserem Ursprung auf.“

Von Ursula Gallmetzer

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