Grüne und CSU liegen bei der Weilheimer Juniorwahl vorne

So hat die Jugend gewählt

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Die Schüler des Weilheimer Gymnasiums setzten sich mit den unterschiedlichen Zielen und Vorstellungen der Parteien auseinander. Stellwände zu den Parteien bündelten die Informationen und dienten auch als Diskussionsgrundlage.

Weilheim – Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl wurde auch die Abstimmung der Siebt- bis Zwölftklässler bei der Juniorwahl (wir berichteten) bekannt gegeben.

95,4 Prozent der wahlberechtigten Schüler am Gymnasium Weilheim beteiligten sich an der Juniorwahl. Die Auszählung ergab: Die Grünen (26,3 Prozent) gewinnen knapp vor der CSU (25,8 Prozent), drittstärkste Partei ist die SPD (12,3 Prozent). Es folgen Die Linke (sieben Prozent), FDP (6,6 Prozent) und ÖDP (6,1 Prozent). Ginge es nach den Weilheimer Gymnasiasten, hätte die AfD die Fünft-Prozent-Hürde nicht geschafft. Nach Auskunft von Verena Brenneisen, Lehrkraft am Gymnasium, freut das schwache Abschneiden der AfD ganz besonders die Fachschaft Geschichte und Sozialkunde. Das starke Abschneiden der Grünen, genau wie das der CSU, kam für Brenn- eisen nicht überraschend.

Insgesamt zieht Brenneisen ein sehr positives Fazit und dankt den Schülern für die sachliche Auseinandersetzung mit der Thematik. „Man hat gespürt, wie durch die Juniorwahl das Bewusstsein für Politik bei den Schülern angestiegen ist. Sie haben ein stärkeres Interesse an der Bundestagswahl entwickelt, als es sonst der Fall gewesen wäre.“ Die Juniorwahl habe die Gesprächskultur zwischen den Schülern und in der Familie gefördert. Die Zusammenarbeit mit dem Verein Junge Menschen für Weilheim hat laut Brenneisen super geklappt: „Das ist eine tolle Truppe“, resümierte sie und bezeichnete die Jugendlichen als „eigenständig und sehr zu- verlässig“.

von Melanie Wießmeyer

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