Kalivoda holt vierten Sieg – Rekordfeld von 355 Startern bei der 12-Stunden-Mountainbike-Weltmeisterschaft

Mountainbiker sind hart im Nehmen. Bei den 12-Stunden-Weltmeisterschaften am Weilheimer Gögerl wurde die Belastbarkeit der Teilnehmer aber auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

Kalte Temperaturen, Regen und eine schwierige Strecke forderten den Marathon-Radlern alles ab. Dreckverschmiert aber glücklich strahlend erreichten die 355 Starter – so viele wie noch nie seit dem ersten Bewerb vor drei Jahren – das Ziel. Einmal mehr eine Klasse für sich war Michael Kalivoda. Der dreifache Sieger am Gögerl holte sich unter den 38 Einzelfahrern bei der erstmals als Weltmeisterschaft ausgetragenen Veranstaltung zum vierten Mal Platz eins. „Hinten raus war es brutal hart“, gestand der Seriensieger. „Ich bin eigentlich Schönwetterfahrer. 30 Grad sind mir lieber als nur sechs“, ergänzte der Garmisch-Partenkirchner, der sich am Anfang noch hinter Ulrich Rose auf Platz zwei befand. Im Laufe des Tages arbeitete sich Kalivoda mit Rundenzeiten zwischen 17 und 20 Minuten für den sechs Kilometer langen Rundkurs aber kontinuierlich nach vorne, um nach insgesamt 38 Umrundungen mit deutlichem Vorsprung ins Ziel zu kommen. 31 Mal umrundete Gisela Makowski das Gögerl. Das bescherte der Münchnerin den Sieg bei den Damen. Einmal mehr ihrem Namen gerecht wurden auch die „Vollgas-Puppen“ vom MSC Altenstadt, die die Viererwertung bei den Frauen gewannen. Beim Herren-Vierer holte sich das Team der Surf+Bike Hütte Peißenberg einen dritten Platz. Für die meisten wie auch den Pollinger Hans-Peter Grünebach, der mit 61 Jahren 20 Runden schaffte, war die Platzierung aber eher Nebensache. Wegen der rutschigen Strecke blieb der eine oder andere Sturz nicht aus. Bis auf kleinere Blessuren gab es aber keine Verletzungen. Nicht zuletzt deshalb war Veranstalter Johannes Dornhofer, der sich auch über internationale Beteilung freute, sehr zufrieden. „Das war sicher nicht die letzte Mountainbikeveranstaltung in Weilheim“, versprach er.

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