"80 MacherInnen"

Vier Sieger aus dem Landkreis beim Leistungswettbewerb der HWK

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V.li.: Thomas Scheuerer, Matthias Bichlmeier und Sebastian Buchner mit Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers (ganz li.) und Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl (re.).

Weilheim/München – Ein Sieg ist immer ein Grund zum Feiern. So auch für diejenigen, die heuer die beste Gesellen- oder Abschlussprüfung im oberbayerischen Handwerk abgelegt haben.

Die Gewinner des Leistungswettbewerbs wurden kürzlich bei einer Feier in München ausgezeichnet. „Ich bin stolz auf 80 Macherinnen und Macher, die unser Wirtschaftsbereich in diesem Jahr hervorgebracht hat“, gratulierte Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl. Es brauche hervorragende Ausbilderinnen und Ausbilder, die in der Lehre das weitergeben, was sie früher selbst einmal erlernt haben, ergänzte Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers.

Das Handwerk bildet in über 130 verschiedenen Berufen aus. Unter den Geehrten im Saal saßen neben AbsolventInnen der ausbildungsstarken Berufe aus den Bereichen Kfz, Elektro, Metall, Bau und dem Nahrungsmittelhandwerk auch Vertreter der Holz-, Textil- und Gesundheitsberufe sowie von weiteren Berufen. Außerdem waren auch vier Sieger aus Weilheim-Schongau mit dabei. Bei den Elektronikern für Maschinen- und Antriebstechnik wurde Thomas Scheuerer aus Hohenfurch ausgezeichnet. Die Weilheimerin Nellie Dietl erhielt eine Auszeichnung im Bereich Hörakustik. Matthias Bichlmeier aus Eberfing wurde als Informationselektroniker ausgezeichnet. Der Obersöcheringer Sebastian Buchner erhielt eine Auszeichnung als Mechatro-

niker für Kältetechnik.

Im weiteren Verlauf der Feier wies Peteranderl auf die stetige Veränderung des Handwerks hin. Neue Kundenwünsche erforderten, die Kenntnisse regelmäßig anzupassen und zu verfeinern. „Diese Anpassungsfähigkeit hat das Handwerk immer ausgezeichnet“, so Peteranderl weiter. Finanzielle Unterstützung bei der Weiterbildung bieten unter anderem der „Meisterbonus“ der bayerischen Staatsregierung, der aktuell mit 2 000 Euro dotiert ist, das Stipendiatenprogramm „Begabtenförderung berufliche Bildung“, wo unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 7 200 Euro Unterstützung beantragt werden können, sowie das sogenannte „Meister-BAföG“.

Den Siegern wünschte der Kammerpräsident viel Erfolg für den weiteren Wettbewerbsverlauf: „Ich würde mich sehr freuen, Sie bei der Ehrung der Landes- oder Bundessieger wiederzusehen.“

Von Kreisbote

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