Kampf gegen Flammenhölle Bei Schweißarbeiten in Wirtschaftsgebäude Großbrand in Gandershofen ausgelöst

Wasser marsch: Um die 200 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen kämpften am Sonntag gemeinsam gegen den Großbrand in Gandershofen. Foto: Privat

Gegen 11.20 Uhr ging am Sonntag über die Integrierte Leitstelle Oberland die Mitteilung ein, dass auf einem Bauernhof ein Wirtschaftsgebäude lichterloh brennt. Die dunklen Rauchschwaden sahen die Feuerwehrmänner bei der Hinfahrt schon von Weitem.

Laut der Polizeimitteilung wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. An der Halle selbst entstand aber ein Sachschaden in Höhe von bis zu 400 000 Euro. Vor Ort waren um die 200 Feuerwehrmänner von Weilheim bis Murnau, die das große Feuer nach einer guten Stunde unter Kontrolle hatten. Immerhin brannte nicht nur ein Gebäude, sondern zwei Nebengebäude fingen auch noch Feuer. Dank des schnellen Handelns der Feuerwehrmänner konnte ein Brand der Tenne, des Stalls und des Wohnhauses vermieden werden. Um eine Explosion zu verhindern, wurden Gasflaschen geborgen und zwei Dieseltanks gekühlt. Auch die Polizei und das Rote Kreuz waren in Gandershofen eingetroffen. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalinspektion Weilheim hatte entsprechende Brandermittlungen aufgenommen. Am Montagnachmittag erreichte die Redaktion eine Meldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Laut dem Pressesprecher Andreas Guske scheint der Geschädigte, ein 31-jähriger Mann, den Brand selbst verursacht zu haben. Der Mann verrichtete Schweißarbeiten an einem VW Bus in der Halle, die als Werkstatt und Scheune genutzt wurde. Der Bus war dann plötzlich in Brand geraten. Er versuchte ihn noch aus der Halle zu fahren, doch es war zu spät. Innerhalb kürzester Zeit griffen die Flammen auf Gebäudeteile über und führten zum Vollbrand.

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