Gemeinsame Katastrophenschutzübung im Landkreis Weilheim-Schongau – Landrätin Andrea Jochner-Weiß vor Ort dabei

Für den Ernstfall gewappnet

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Die Beteiligten der Katastrophenschutzübung zusammen mit der Landrätin Andrea Jochner-Weiß (zweite v. rechts) und ihrem Stellvertreter Karl-Heinz Grehl (mitte).

Landkreis – Die Einheiten des Katastrophenschutzes im Landkreis Weilheim-Schongau führten gemeinsam mit dem Luftsportverein Weilheim-Peißenberg e.V. (LSV) eine Luftbeobachterübung durch.

Diese Übung findet zwei Mal jährlich mit Mitarbeitern des Sachgebietes 30 (Katastrophenschutzbehörde), der UG-ÖEL (Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung), dem Waldbrandkompetenzteam unter der Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Etting und den Luftbeobachtern des Luftsportvereins Weilheim-Peißenberg e.V. statt. Sie werden ehrenamtlich und in eigener Regie abgehalten.

Landrätin Andrea Jochner-Weiß und ihr Stellvertreter Karl-Heinz Grehl beobachteten das gesamte Übungsgeschehen aus einem viersitzigen Reiseflugzeug vom Typ Regent zusammen mit LSV-Pilot Jan Berger. Die Ausarbeitung der ersten Übung im Jahr 2017 nahm der zweite Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Huglfing, Björn Greza, vor. Als Übungsterrain hatte er ein sehr unzugängliches Gelände angrenzend an die Gemeindeflur der Marktgemeinde Peißenberg ausgewählt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Peißenberg kümmerten sich um den entsprechenden Rauch. Diese Rauchschwaden entdeckte der Luftbeobachter Kater Weilheim 15/2 Hermann Deutschenbaur mit seinem Co-Piloten KBM Stefan Himml und löste daraufhin einen Übungs- alarm aus.

Die Aufgabenstellung für die Luftbeobachter lautete nun, die alarmierten Einheiten aus der Luft an das fiktive Schadensgebiet heranzuführen. Weitere Unterstützung erhielten sie durch Kater Weilheim 15/1 als zweiten Luftbeobachter mit Martin Pape und Dominik Kölbl.

So konnten die beiden Luftbeobachter wechselweise die Fahrzeuge an die Einsatzstelle leiten und Bilder über das Schadensgebiet absetzen. Diese Bilder konnten in der Folge direkt durch die Einsatzleitung am Boden verarbeitet und die notwendigen taktischen Entscheidungen getroffen werden.

Der Landkreis beauftragt die Luftbeobachter des LSV mit Überwachungsflügen über seinem Gebiet, wenn die Regierung von Oberbayern diese Flüge genehmigt. Das geschieht ab einer Waldbrandstufe vier.

von Kreisbote

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