Beim Narrhalla-Kinderball amüsierten sich die Nachwuchs-Maschkera prächtig

Weilheim außer Rand und Band

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Tolle Stimmung herrschte beim Kinderball in der Weilheimer Stadthalle. Die Nachwuchs-Maschkera ging voll mit und amüsierte sich prächtig.

Weilheim – Da sage noch einer, in Weilheim ist im Fasching nichts los! Am vergangenen Sonntag lieferte der närrische Nachwuchs in der Stadthalle mit überbordendem Temperament den Gegenbeweis.

Vier Stunden lang tobten, spielten und kreischten kleine Narren in phantasievollen Kostümen selbstvergessen vor und auf der Bühne. Niedliche Häschen, Feen, Marienkäfer, Cowboys und Cowgirls, schaurige Fabelwesen, Hexen und Kobolde: Die Phantasie der Kleinen und ihrer Eltern kannte keine Grenzen.

Kinderfasching in Weilheim

Auch die veranstaltende Narrhalla hatte sich mit ihrem prall gefüllten Programm selbst übertroffen. Auftritte der Narrhalla-Garden, der Pöckinger Tanzgruppen, der White Angels, von Unix und den Peißenberger Line-Dancern heizten die Stimmung im Saal an.

War zu Beginn die Resonanz auf die Frage von Narrhalla-Präsident Sepp nach der Stimmung im Saal noch verhalten, sollte sich das nach der ersten Stunde schlagartig ändern. Die Tanz-, Luftballon- und sportlich angehauchten Spiele auf der Bühne wurden begeistert aufgenommen. Einmal richtig in Stimmung, spielten die jungen Maschkera fangen, sammelten Konfetti, schmückten sich und bewarfen andere; kurz: es war so richtig lustig. Das machte auch die Lautstärke deutlich bei den mehrfach eingestreuten Partybomben mit Trampeln, Klatschen und Kreischen. Als Nachwirkung dürfte sich auf dem Nachhauseweg und später eine leichte Heiserkeit gezeigt haben.

Neben der Phantasie spielte auch die Magie eine gebührende Rolle. Der „Zauberer 5Seenland“ hatte leichtes Spiel mit seinem Publikum. Erst geheimnisvolle Vorbereitungen, dann die magischen Worte „Abra Kadabra“ und schließlich mit „Tata“ ein verblüffendes Ergebnis.

Die jungen Besucherinnen und Besucher fanden den Kinderball „absolut Spitze“. Die vierjährige Marie, ihre gleichaltrige Freundin Hanna und die achtjährige Isabell unterhielten sich bestens. „Am schönsten war das Tanzen auf der Bühne“, beschrieben sie ihre ersten Ball- erlebnisse.

von Georg Müller

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