Kinderkrippe "Unterhausener Dorfspatzen" für 15 Kleinkinder eingeweiht

Ein Stück mehr Lebensqualität

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Ort der Geborgenheit. Bei der Einweihung standen die Kinder ganz im Mittelpunkt des Geschehens. 2. Bürgermeister Ingo Remesch beschrieb die neue Kinderkrippe als ein „Stück mehr an Lebensqualität“.

Weilheim – 2012 ist für Weilheim ein echtes „Krippenjahr“. Seit September wurden allein fünf neue Betreuungseinrichtungen eröffnet. Damit hat die Kommune ihren gesetzlichen Auftrag von mindestens 35 Prozent Versorgungsgrad um 15 Prozent mehr als erfüllt. 

Mit der offiziellen Eröffnung der städtischen Krippe „Unterhausener Dorfspatzen“ am vergangenen Samstag wuchs die Zahl der Krippen sogar auf sechs an. Für die Unterhausener Eltern mit Kleinkindern war die Einweihung der nun auf 210 Quadratmeter gewachsenen Kindertagesstätte ein gern wahrgenommener Termin. 

Kaum eine Mutter, die nicht mit einem kleinen Gastgeschenk, Blumen, Kuchen oder Torte zur weit geöffneten Tür hereinkam. Weilheims zweiter  Bürgermeister Ingo Remesch dankte in seiner Ansprache allen am Bau beteiligten Firmen für die gute und schnelle Arbeit sowie den Sponsoren und freiwilligen Helfern für ihr Engagement. „Ich bin froh, dass wir dieses zusätzliche Betreuungsangebot anbieten können. Wir schaffen damit ein Stück Lebensqualität mehr in unserer Stadt“, sagte Remesch, der den Bauverlauf im Anschluss kurz Revue passieren ließ. 

Auch „Hausherrin“ Sandra Schuster stellte in ihrer Begrüßung den Dank für die gelungene Baumaßnahme in den Vordergrund und beschrieb die zeitweise hohe Handwerkerzahl mit viel Humor. Diakon Ralph Nesslauer und Pfarrer Eberhard Hadem gaben dem Neubau ihren gemeinsamen Segen. Dass nach Abschluss des offiziellen Teils das Haus besichtigt und gemeinsam gefeiert wurde, verstand sich von selbst. 

Von den Baukosten in Höhe von 1,1 Mio. Euro entfallen um die 840 000 Euro auf den Anbau, rund 110 000 auf den Umbau des Bestandsgebäudes sowie 115 000 Euro auf die energetische Sanierung des Bestandsgebäudes. Die veraltete Ölheizung wurde im Zuge der Baumaßnahmen durch eine moderne Pellet-Heizung ersetzt. Sie versorgt zusätzlich das Vereinsheim und Feuerwehrhaus mit Wärme. Der Freistaat förderte die Einrichtung mit 378 000 Euro.                                                                                                                                                                                                                                  Von Georg Müller

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