Bisherige Organisatoren von Kinderwarenbasar hören auf – Nachfolgeteam hat sich formiert

"Wir machen weiter"

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Das langjährige Organisationsteam des Peißenberger Kinderwarenbasars beim Pressegespräch mit Bürgermeisterin Manuela Vanni (außen rechts): (v. li.) Petra Mooslechner, Nicole Bals, Annelore Ritthaler, Regina Krönauer und Silvia Höring.

Peißenberg – Es sah nicht gut aus um den Fortbestand des Peißenberger Kinderwarenbasars, der jeweils im Frühjahr und im Herbst in der Tiefstollenhalle über die Bühne ging und sich bislang stets großer Beliebtheit erfreute.

Das langjährige Organisationsteam um Nicole Bals, Petra Mooslechner, Annelore Ritthaler, Regina Krönauer und Silvia Höring hatte unlängst bei einem Pressegespräch das Ende seines ehrenamtlichen Engagements verkündet. Dennoch wird es im März erneut einen Kinderwarenbasar geben. Aufgrund der Berichterstattung in der lokalen Presse hat sich kurzfristig ein zwölfköpfiges Nachfolgeteam zusammengefunden.

Der Kinderwarenbasar ist in den Jahren zu einer festen Institution in Peißenbergs Veranstaltungskalender geworden. Initiiert wurde das ehrenamtliche Projekt 1998 von Angelika Frei. Der gemeinnützige Hintergedanke war, dass freiwillige Eltern den Verkauf organisieren und den Erlös zugunsten der örtlichen Kindergärten und Schulen abzweigen. Für Bals und ihre Kolleginnen war nun aber der Zeitpunkt zum Aufhören gekommen. Die eigenen Kinder sind bereits erwachsen oder fallen altersmäßig nicht mehr in die Zielgruppe des Basars. „Der Basar ist wie ein Kind, das man aufgezogen hat“, sagt Annelore Ritthaler: „Wir haben ihn als gute Sache empfunden. Aber uns wurde das jetzt einfach zuviel.“ Pro Veranstaltung wurden bis zu 15 000 Verkaufsartikel abgegeben, der logistische Aufwand war dementsprechend hoch.

Doch wie gesagt, ein Nachfolgeteam steht bereits in den Startlöchern: „Wir machen weiter! Und es soll auch keine einmalige Sache bleiben“, kündigt Claudia Ritter voller Tatendrang an. „Wir“ das sind laut Ritter zwölf „Mamas“, die sich über die sozialen Netzwerke zusammengefunden haben. Aufgrund der Kürze der Zeit wird man bei der Premiere am Samstag, 11. März, statt 400 nur 250 Verkaufsnummern ausgegeben: „Wir fangen ein bisschen kleiner an“, sagte Ritter.

Veranstaltungslokalität bleibt wie gehabt die Tiefstollenhalle. Die Vergabe der Verkaufsnummern findet am Dienstag, 21. Februar, zwischen 16 und 21 Uhr statt sowie am Mittwoch zwischen 9 und 12 Uhr – und zwar jeweils telefonisch unter der Mobilnummer 0152/53531628. Es dürfen pro Verkäufer 30 Artikel und fünf Paar Schuhe abgegeben werden. Aktive Helfer können 40 Teile anbieten. Die Warenannahme läuft am Freitag, 10. März, von 17 bis 19 Uhr. Der Verkauf findet dann am Samstag zwischen 9 und 12 Uhr statt. Das neue Organisationsteam verlangt eine Startgebühr von drei Euro sowie eine Umsatzbeteiligung von zehn Prozent je verkauftem Artikel. Der Erlös geht an die örtlichen Kindergärten, Grundschulen und an die Mittelschule – und zwar „je nach Helfer- und Kuchenzahl der teilnehmenden Einrichtungen“, wie es in einer Mitteilung heißt.

Von Bernhard Jepsen

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