Bayerisches Outdoor Filmfestival startet Saison 2021 in Murnau

Kinofans aufgepasst

Eisiger Tanz mit dem Götterfall
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Unter anderem ist beim BOFF der Film „Eisiger Tanz mit dem Götterfall“ mit Extremkajakfahrer Matze Brustmann zu sehen.

Murnau – Das internationale „Bayerische Outdoor Filmfestival (BOFF)“ startet nach rund einem Jahr pandemiebedingter Zwangspause in eine neue Saison. Erste Station der neuen Tournee ist am Freitag, 18. Juni, das Kino im Griesbräu in Murnau. Andreas Prielmaier, Gründer und Leiter des BOFF: „Endlich geht es wieder los. Wir alle können es kaum erwarten, nach über einem Jahr unseren Gästen wieder spannende Bergfilme zu präsentieren. Murnau als Tor zum Wetterstein ist ein idealer Standort für den ersten Auftritt unseres neuen Programms.“

Georg Betzmaier, Betreiber des Kinos im Griesbräu ergänzt: „Ich freue mich, dass das überaus erfolgreiche BOFF Festival auch in diesem Jahr wieder bei uns im Kino im Griesbräu mit seinem brandneuen Programm 2021 gastiert. Nach vielen Monaten des Corona-Shutdowns ist das BOFF für uns auch ein Zeichen des Aufbruchs in eine hoffentlich erfolgreiche Kinosaison 2021.“

Insgesamt umfasst das 2021er BOFF sechs Filme mit einer Spielzeit von rund zweieinhalb Stunden. Wie in den Vorjahren werden alle Filme moderiert und von einer Verlosung begleitet. Exklusiv auf dem BOFF läuft heuer der Film „Heinz Zak – ein Leben für die Freiheit“, in dem auch Alexander Huber von den Huberbuam als Freund und Weggefährte Zaks auftritt.

Auch heuer werden bei vielen Spielorten wieder Protagonisten aus den gezeigten Filmen live vor Ort sein. In Murnau sind dies Olaf Obsommer, Filmemacher des Films „Eisiger Tanz mit dem Götterfall“ sowie der Extremkajakfahrer und Musiker Matze Brustmann aus dem gleichnamigen Film. Obsommer beschreibt seinen Film mit den Worten: „Eisiger Tanz mit dem Götterfall ist nix für Warmduscher. Für den einen eiskalt – für den anderen normal.“ Und Brustmann freut sich, dass der Film heuer auf dem BOFF zu sehen ist: „Sind wir mal ehrlich: Unsere tauben Finger sind der Meinung, dass er es auch verdient hat!“

Prielmaier: „Nicht nur unser filmisches Programm ist völlig neu. Auch unser Ansatz unterscheidet sich von den Vorjahren. Das BOFF wird erstmals international – wir treten heuer auch in Österreich, der Schweiz und Südtirol auf.“ Die konkreten Termine sind derzeit in Planung, schrittweise auf der BOFF-Homepage zu finden und stehen natürlich unter Corona-Vorbehalt.

Gleichzeitig will das BOFF auch Zeichen für mehr Klimaschutz setzen. „Unsere Divise ist: Handeln, statt nur zu reden! Daher gehen wir in diesem Jahr eine Kooperation mit der Umweltorganisation ‚Plant-for-the-planet‘ ein und entwickeln unser BOFF zu einem echten nachhaltigen Film-Festival. Einen Euro des Eintrittspreises geben wir an die Organisation ab, um regionale und weltweite Umweltprojekte zu unterstützen“, erklärt Prielmaier.

Das Gastspiel im Murnauer Kino im Griesbräu beginnt am Freitag, 18. Juni, um 20 Uhr. Alle Informationen zum BOFF findet man auf der neuen Homepage.

Filme 2021 im Überblick

Heinz Zak – ein Leben für die Freiheit: Dokumentation über den Bergmenschen, Kletterer, Buchautor und Fotograf Heinz Zak. Er hatte und hat die besten Kletterer vor der Linse, unter anderem Tom und Alexander Huber, die Huberbuam. Dieser Film ist exklusiv auf dem BOFF zu sehen.

From Sea to Sky: Ein Mountainbike-Roadtrip durch Deutschland von Norden nach Süden in Zeiten der Corona-Pandemie. Der Film zeigt die landschaftlichen Besonderheiten, die Menschen und die Weggefährten von Jaspar Jauch auf einer Fahrt, die auch zu dessen Wurzeln führt.

Eisiger Tanz mit dem Götterfall: Islands Wasserfälle im Norden der Vulkaninsel sind schon im Sommer eine Herausforderung für wagemutige Wildwasser-Paddler. Wie verrückt muss man da erst sein, diese im Winter zu befahren?

Trans Siberian Snow: Sibirien? Ist das nicht saukalt, unendlich einsam und voller schauriger Geschichten über Kriegsgefangene und Regimekritiker, die in den Gefrierschrank des Planeten verbannt wurden? Wer sollte freiwillig in diese lebensfeindliche Gegend reisen wollen?

Follow the Light: Die Welt, in der sich Kiliian Bron bewegt, wirkt fast surreal, eine Berglandschaft, wie von Künstlerhand erschaffen. Brons Produktion verbindet das Mountainbiken, die Bergwelt und das Thema Licht in einer neuen, noch nicht dagewesenen Form.

Few steps from home: Fernreisen sind in trüben Zeiten wie diesen ein Ding der Unmöglichkeit. Das Trio Jochen Mesle, Max Kroneck und Joi Hoffmann sucht sich seine Freeride Lines quasi vor der Haustür.

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Von Kreisbote

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