Westenrieder-Anwesen und Rathaus: Wohin geht der Weg in Oberhausen ?

Gemeinderat in Klausur

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Bürgermeister Thomas Feistl moderierte die Klausurtagung des Gemeinderates Oberhausen zur Nachnutzung der „Westenrieder“-Anwesens und des Rathauses.

Oberhausen – Mit der Nachnutzung des Anwesens „Westenrieder-Haus“ und der künftigen Nutzung des Rathauses beschäftigte sich auf Initiative von Bürgermeister Thomas Feistl der Oberhauser Gemeinderat in einer samstäglichen Klausurtagung.

Mit der noch heuer bevorstehenden Eröffnung des neuen Kinderhauses werden im „Westenrieder“-Anwesen die Räume der bisherigen Kinderkrippe frei. Außerdem sind Ende Februar die Asylbewerber ausgezogen, die bis dahin in der vom Landratsamt Weilheim-Schongau gemieteten Wohnung untergebracht waren.

Nachdem spätestens zum Beginn des neuen Kindergartenjahres zwei Gruppen der Kinderkrippe und drei Gruppen des Kindergartens im neuen Kinderhaus zusammengeführt werden, stehen dann auch die bisher als Kindergarten genutzten Räume im Rathaus leer.

„Grund genug, um uns nun mit einer praktikablen Nachnutzung der beiden Objekte zu befassen,“ konstatierte Bürgermeister Feistl, der die eintägige Klausur im Mehrzweckraum des Rathauses moderierte.

„In einer angenehmen, sachlichen Atmosphäre“, so Gemeinderätin Inge Krabler (SPD/Unabhängige Wählerschaft), wurden mit Hilfe klassischen Brainstormings Ideen gesammelt, diskutiert und sortiert. Zuvor hatte Krabler die Anregungen der Oberhauser Bürgerinnen und Bürger, die sich im Zusammenhang mit der Bürgerbefragung zur Ansiedelung eines Supermarktes Ende Januar geäußert hatten, im Detail vorgestellt.

Herauskristallisiert hat sich für das „Westenrieder“-Haus eine Nutzung zur Wohnraumgewinnung: Behindertengerecht, mit kleinen und größeren Wohneinheiten für junge Familien, Ältere und Alleinlebende. Im Rathaus sollen neben den notwendigen Amtsräumen auch diverse Mehrzweckräume Platz finden.

Vorstellbar sind auch ein Café und ein gemeindliches Museum am Vorplatz des Rathauses, welcher eine Neugestaltung als Dorfplatz mit guter Aufenthaltsqualität erhalten soll, sowie auch Räume für eine Time-Sharing-Praxis. „Klar ist, dass das Rathaus barrierefrei ausgebaut werden soll“, erklärte Feistl und weiter: „Die Klausur war sehr produktiv. Wir haben jetzt erste Ideen, die nun zusammen mit der Städtebauförderung und im Rahmen eines Architektenwettbewerbs unter die Lupe genommen werden können. Wir wissen jetzt, in welche Richtung unsere Untersuchungen laufen sollen.“

Entsprechende Beschlüsse wird das Ratsgremium in den nächsten Sitzungen zeitnah verabschieden.

Von Kreisbote

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