Interimsbau in Weilheim ist eingetroffen

Klinik im Container

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Insgesamt elf Container-Module werden am Weilheimer Krankenhaus aufgebaut.

Weilheim – Der erste Teil der neuen Bettenstation der Klinik Weilheim ist in der Nacht von Montag auf Dienstag in Weilheim eingetroffen. Der nächste Teil folgte von Dienstag auf Mittwoch. Insgesamt elf Module müssen von Schongau nach Weilheim transportiert werden.

Mehrere Schwertransporte sind für die Beförderung der bis zu 24 Tonnen schweren Modulteile von Nöten. Die 28 Kilometer lange Strecke zwischen Schongau und Weilheim bewältigen die Fahrer in zwei Stunden. Besonders im Kreisverkehr ist Fingerspitzengefühl gefragt. 

Am Dienstagmorgen haben die Arbeiten vor Ort in Weilheim begonnen. Ein 500-Tonnen-Kran stand bereit, um die Module sicher vom Hänger auf das Fundament im Patientengarten zu stellen. „Bis Dezember werden wir die notwendigen Installationsarbeiten wie den Anschluss der Module ans Strom- und Wassernetz der Klinik vornehmen, so dass im Laufe des Dezembers die neue Station bezogen werden kann“, so Lothar Ragaller, Bauleiter der Krankenhaus GmbH. 

Der Interimsbau gibt 34 Patientenbetten Platz. Diese verteilen sich auf Zwei- und Dreibettzimmer. Alle Zimmer sind mit einem Patientenbad ausgestattet. Ebenfalls befindet sich ein Aufenthaltsraum für Patienten im Inneren des Interimsbaus. „In Schongau hatten wir die Station von Januar 2013 bis September 2014 in Betrieb. Sie hat uns gute Dienste im Rahmen der Modernisierungsarbeiten geleistet“, erklärt Florian Diebel, stellvertretender Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH. Auch in Weilheim dient der Interimsbau als Ausweichquartier für die Zeit der Sanierung der Altbaustationen. 

An der Klinik Weilheim werden umfangreiche Modernisierungsarbeiten vorgenommen. Hierzu gehört auch der Neubau der OP-Säle.

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