Klosterverkauf diskutiert – 130 Besucher bei Bürgerversammlung in Wessobrunn

Auf der Bürgerversammlung zum geplanten Verkauf des Klosters, zu der gut 130 Besucher in die Mehrzweckhalle kamen, wurden einige Fragen geklärt, andere blieben offen.

Beispielsweise, ob der strittige Gebäudeteil, das Pfarrhaus und die Pfarrwohnung, die sich nicht im Besitz der Missions-Benediktinerinnen befinden, mitverkauft wird. Konrad Hölzl vom Verein Wessofontanum und Franz Langner vom Pfarrgemeinderat sprachen sich dagegen aus. Ein weiterer Knackpunkt könnte der Brandschutz sein. Bei einer Nutzungsänderung müsste der Betreiber neue Brandschutzrichtlinien einhalten, was durch die fehlende räumliche Trennung zwischen den Eigentümern schwierig werden könnte. Bürgermeister Helmut Dinter berichtete über die Bemühungen der Gemeinde, die Politik für die favorisierte Künstlerakademielösung zu gewinnen. Er verlas ein Schreiben aus dem Bildungsministerium, in dem die Absage vor allem mit der Weigerung der betroffenen Handwerksinnungen, ihren Schulstandort zu verlegen, begründet wurde. Priorin Schwester Hildegard Jansing erläuterte die Beweggründe für den geplanten Verkauf. Für den sprachen sich auch die Landtagsabgeordnete Renate Dodell und Regionaldekan Peter Brummer aus.

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