Kursreihe "Leben in Bayern": Kolping führt Pilotprojekt durch

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Die Teilnehmerinnen bei der Zertifikatsübergabe auf Gut Dietlhofen.

Weilheim – Kursreihe „Leben in Bayern“ – so heißt ein Projekt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration (StMI).

In mindestens 16 Unterrichtsstunden erfahren Migranten, anerkannte Flüchtlinge und solche mit guter Bleibeperspektive mehr über das Leben der Einheimischen und ihr zukünftiges Leben in Bayern und Deutschland. Die Kursreihe ist vom StMI finanziell gefördert. In Weilheim führte die Kolping-Akademie in Kooperation mit dem Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk den Kurs an sechs Terminen durch.

Das erste Modul, überschrieben mit dem Stichwort „Erziehung“, brachte den acht teilnehmenden Frauen neben Inhalten, wie Feste und Bräuche in Bayern, Familienmodelle und Erziehungstipps auch die Möglichkeit, die bestehenden Deutschkenntnisse zu vertiefen und Fragen zum Alltag beantwortet zu bekommen.

An einem Vormittag führte Kursleiterin Mechthild Gerbig vom Kolping-Erwachsenen-Bildungswerk die Teilnehmerinnen ins Caritaszentrum im Ort. Hier ging es um Hilfsangebote für konkrete Lebenssituationen, aber auch um eigenes ehrenamtliches Engagement, wie „Kulturdolmetscher“. Damit sich die Mütter auf den Unterricht entsprechend konzentrieren konnten, wurde eine Kinderbetreuung angeboten, die von den Kleinen begeistert angenommen wurde. Krönender Abschluss des Kurses „Leben in Bayern“ war die feierliche Überreichung des Teilnahmezertifikats.

Petra Weuste, Lehrgangsleitung bei der Kolping-Akademie, zeigte sich mit der Umsetzung der Kursreihe zufrieden: Die Teilnehmerinnen hätten positive Rückmeldungen gegeben und freuten sich auf eine eventuelle Fortsetzung im Herbst.

Von Kreisbote

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