Gesundheit im Fokus

"Peißenberger Gesundheitswoche" für Ende Oktober geplant

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Freuen sich auf die „Peißenberger Gesundheitswoche“. V.li. Frank Zellner, Matthias Reichhart, Karin Hosse (Verwaltungsleitung Gesundheits- und Bäderpark), Erich Gehrmann, Reinhard Huber („PRO“-Geschäftsführer) und Anne Ertel (Pflegedirektion Krankenhaus GmbH).

Peißenberg – Vor knapp zehn Jahren hat es in Peißenberg schon einmal ehrenamtlich organisierte Gesundheitstage gegeben. Nun haben sich sieben Kooperationspartner zusammengeschlossen, um vom 23. bis zum 30. Oktober eine „Peißenberger Gesundheitswoche“ auf die Beine zu stellen.

Gerade in Pandemie-Zeiten, so glauben die Organisatoren, würde die Veranstaltung „den Nerv der Zeit treffen“. „Es wird ein spannendes Projekt entstehen. Das Programm muss in den nächsten Wochen wachsen und sich entwickeln“, erklärte Matthias Reichhart, der die „Peißenberger Gesundheitswoche“ marketingtechnisch betreut, beim offiziellen „Info-Auftakt“.

Die Bedeutung des Themas „Gesundheit“ sei noch nie so groß gewesen wie in Zeiten der Corona-Pandemie. Mit im Organisationspool vertreten sind die Gemeinde, der TSV Peißenberg, die Krankenhaus-GmbH, die Volkshochschule, das Rigi-Center sowie die Gemeindewerke mit der „Rigi-Rutsch´n“ und das Therapiezentrum „PRO“.

Ziel ist es, das vielfältige gesundheitliche und medizinische Angebot am Ort zu präsentieren. Durch die Schließung des Krankenhauses im Jahr 2016 hat der Gesundheitsstandort „Peißenberg“ zwar schwer gelitten, aber inzwischen verfügt die Marktgemeinde nicht nur über zwei Ärztehäuser, sondern eben auch über das ambulante Reha-Zentrum „PRO“ in der „Rigi-Rutsch´n“. Daneben gibt es Heilpraktiker, Fitness-Studios oder Yogalehrer. Auch Gaststätten sowie Lebensmittelhändler fallen in die Zielgruppe, die bei der Gesundheitswoche mitmachen soll.

„Wir wollen breit aufgestellt sein. Wenn zum Beispiel ein Bäcker gesundes Dinkelbrot anbietet, kann er das während der Gesundheitswoche präsentieren“, so Reichhart. Das Thema „Gesundheit“ hat natürlich auch kommerzielle Komponenten. Die Branche befindet sich auf einem strammen Wachstumskurs: „Wir sehen die Gesundheitswoche auch als Wirtschaftsfaktor“, betont Standortförderer Erich Gehrmann.

Während der Gesundheitswoche sollen von den Teilnehmern Vorträge, Workshops, Sonderaktionen, Schnupperkurse oder Sportangebote organisiert werden. Aufgerufen zur Teilnahme sind unter anderem auch Kindergärten und Schulen, die Peißenberger Vereine sowie öffentliche und kirchliche Einrichtungen.

Bei den Gesundheitstagen 2011 entstand zum Beispiel in der Pfarreiengemeinschaft die Idee zu einem Meditationsweg auf der Neuen Bergehalde. Ebenso können Unternehmen zeigen, was sie für ihre Mitarbeiter in puncto „Prävention und Gesundheit“ tun.

Ein konkretes Programm hat bereits die Krankenhaus-GmbH entwickelt: Auf der Liste stehen Vorträge aus verschiedenen medizinischen Bereichen, Informationen über die Verzahnung von stationärer und ambulanter Pflege sowie Tipps zur gesunden Ernährung und zum Hygieneschutz.

Peißenbergs neuer Rathauschef Frank Zellner freut sich bereits auf die Gesundheitswoche: „Wir unterstützen das Projekt von Seiten der Gemeinde nach besten Kräften. Das ist eine ganz tolle Sache.“

Nähere Informationen zur „Peißenberger Gesundheitswoche“ im Oktober und zu den gestaffelten Teilnahmepaketen gibt es im Internet.

Von Bernhard Jepsen

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