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Kopfhörerparty des Vereins Menschen helfen in Murnau gefeiert

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Von: Antonia Reindl

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Silent Party in Murnau
Glühweintassen in den Händen, Musik auf den Ohren. Die Winter-Kopfhörerparty startete eher gemütlich. Gegen 22 Uhr war die Tanzfläche dann aber gut gefüllt. © Reindl

Murnau – Im Oktober tanzten die Leute noch im Regen, nun wollte man sehen, ob diese auch unter Schneeflocken tanzen. Der Schnee blieb zwar aus, nur zu Beginn fielen recht nasse Flocken vom Himmel. Getanzt wurde aber trotzdem bei der neusten Ausgabe der Kopfhörerparty des Vereins Menschen helfen. Das Motto: „Silent Night“.

Zur ersten Winteredition des Open-Air-Formats, bei dem die Musik verschiedener DJs nur über Funkkopfhörer wahrzunehmen ist, zog es Anfang Dezember vor allem zu späterer Stunde Rhythmus-Suchende vor die alte Post – zu Beats, Bässen und Punsch.

Drei rund zweistündige Slots mit jeweils drei DJ-Acts standen auf der Party-Agenda. Um 17 Uhr startete man weihnachtlich, mit Weihnachtsliedern im Mix, im Metal-Gewand oder im Rock- und Punk-Style. Im zweiten Slot hatten die Funkkopfhörer-Tragenden die Wahl zwischen den DJs Doro, Illi und Chris Zeitlmeier b2b Chuha, ehe das Finale die DJs Verrickt, Linus & Melchior und Maihou bestritten. Ein ordentlicher Line-up also.

Zunächst aber war der Zulauf noch etwas verhalten. Anfangs tummelte sich der Großteil auch an den Ständen und nicht auf der Tanzfläche: Warm-up mit Glühwein und Apfelpunsch. Ein paar Stunden nach Beginn aber änderte sich das Bild. Aus vereinzelt Tanzenden wurde eine Menge, aus der ein Meer aus Funkkopfhörern herausleuchtete. „Gegen 22 Uhr erreichte die Veranstaltung dann ihren Höhepunkt und es wurde zunehmend voller. Insgesamt zählten wir rund 180 Teilnehmer, die mit Glühwein und Punsch zu den Klängen der DJs tanzten“, verrät Robert Zormeier von Menschen helfen nach der Winter-Premiere. Im Oktober, als man unter dem Motto „Stille Post“ gefeiert hatte, waren es rund doppelt so viele Besucherinnen und Besucher gewesen. Nichtsdestotrotz: Die Winter-Party und ein Catering, das der Verein bei den Horvath-Tagen gestaltete, brachten weitere 4 500 Euro für die Hilfsprojekte von Menschen helfen ein. „Somit sind wir auch mit der Winter-Edition insgesamt zufrieden“, resümiert Zormeier.

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