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Krankenhäuser Weilheim und Schongau dürfen OP-Normalbetrieb aufnehmen

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Von: Sofia-Leonie Wiethaler, Andreas Baar

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OP-Betrieb Krankenhäuser Weilheim und Schongau
Auch in den Krankenhäusern in Weilheim und Schongau ist der OP-Normalbetrieb wieder möglich. © Archiv Krankenhaus GmbH Isa Berndt

Landkreis – Die oberbayerischen Kliniken dürfen nach der Corona-Zwangspause wieder den normalen OP-Betrieb aufnehmen. Die von der Regierung von Oberbayern verordnete Pflicht zur Aussetzung planbarer Operationen ist kürzlich ausgelaufen. Auch in den Standorten der Krankenhaus GmbH startet man in den Normalbetrieb.

Wegen der hohen Belastung des Gesundheitssystems durch die Corona-Pandemie hatte die Regierung von Oberbayern erstmalig im November 2021 Kliniken im Regierungsbezirk dazu verpflichtet, „elektive Eingriffe“ und stationäre Behandlungen auszusetzen (wir berichteten). Darunter fielen im Oberland die Krankenhäuser in Weilheim und Schongau, das Klinikum Penzberg, die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, die Kreisklinik Wolfratshausen sowie das Klinikum Garmisch-Partenkirchen und die Unfallklinik Murnau. Die Anordnung wurde mehrmals, zuletzt bis 18. April, verlängert. Medizinisch dringliche Eingriffe waren allerdings davon nicht betroffen.

Nun hat die Regierung von Oberbayern die für 76 Krankenhäuser im Bezirk geltende Anordnung nicht weiter verlängert. „Vor dem Hintergrund des aktuell rückläufigen Corona-Infektionsgeschehens, der rückläufigen Belegung von Intensiv- und Normalpflegebetten durch Covid-Patienten und der leichten Entspannung bei den Personalausfällen ist eine weitere Verlängerung der bisherigen Maßnahmen nicht angezeigt“, teilt Regierungssprecher Wolfgang Rupp auf Anfrage mit.

Auch in den Standorten der Krankenhaus GmbH ist man weitestgehend zum Normalbetrieb zurückgekehrt. Jedoch habe es bei den Operationen keinen „riesen Sprung“ gegeben, wie stellvertretender Geschäftsführer Claus Rauschmeier berichtet. Die OP-Säle seien schon zuvor gut gefüllt gewesen. Viele Eingriffe, bei denen man zu Beginn der Pandemie noch warten konnte, habe man nämlich im Laufe der Zeit nicht mehr aufschieben können. Was das benötigte Personal angeht, sei man an beiden Standorten gut aufgestellt, befand Rauschmeier.

Vergangene Woche wurden in Schongau und Weilheim insgesamt unter zehn Patienten wegen Corona behandelt – keiner davon auf der Intensivstation. Trotzdem bleibt man bei der GmbH noch vorsichtig, was die Lockerung von Corona-Regeln anbelangt. Zum Beispiel gibt es immer noch eine Maskenpflicht innerhalb der Krankenhäuser und auch für Besucher gibt es noch Beschränkungen. Man wolle schlichtweg vorsichtig sein, da es sich um ein vulnerables Klientel handle, erklärte Rauschmeier. Dies sei laut dem stellvertretenden Geschäftsführer der Situation angemessen. Jedoch werde die Krankenhaus GmbH zu gegebenem Zeitpunkt auch bei den Lockerungen nachziehen.

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