Krankenhaus GmbH feiert mit zahlreichen Gästen Fertigstellung des Bauabschnittes in Weilheimer Klinik

Neue OP-Säle mit Festakt eingeweiht

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Bei der symbolischen Schlüsselübergabe. V.li.: Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Andreas Knez, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Walter Koch und Marion Wartner-Koch (Architekten) und Krankenhaus GmbH-Geschäftsführer Thomas Lippmann.

Weilheim – Wo vor vier Jahren noch für die Klinikpatienten gekocht wurde, entstanden drei hochmoderne OP-Säle, die nun – mit modernster Technik ausgestattet – für chirurgische Eingriffe verschiedenster Art bereitstehen.

„Völlig außerplanmäßig“ wurden die OP-Säle nach Vorlage eines „stimmigen Konzeptes“ in ein Sonderprogramm aufgenommen und mit Unterstützung des Freistaates sowie einem „außerordentlich hohen“ Eigenanteil des Landkreises realisiert, sagte Krankenhaus GmbH-Geschäftsführer Thomas Lippmann bei der Einweihungsfeier. „Jeder Steuereuro geht 1:1 in die Patientenversorgung“. Mit Blick auf den Trend zu großen Kliniken appellierte Lippmann an die Verantwortlichen: „Der Landkreis schwimmt gegen den Strom. Das ist mutig, bleiben Sie dabei!“

Einweihung Op-Säle

 © Maria Hofstetter
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Leitender Ministerialrat Peter Lechner, im Bayerischen Gesundheitsministerium für die Krankenhausförderung zuständig, sieht mit den baulichen Rahmenbedingungen eine hohe Sicherheit für die Patienten sowie deutlich verbesserte Arbeits- und Hygienebedingungen gewährleistet: „In der Herzkammer der Klinik, der OP-Abteilung, werden auch die Erlöse erwirtschaftet, die das Haus tragfähig halten“, stellte Lechner fest und verwies auf den Freistaat als „verlässlichen Partner in der Krankenhausfinanzierung“. Das fast termingerecht fertig gestellte OP-Projekt, „auf das wir mächtig stolz sein können“, wertet Landrätin Andrea Jochner-Weiß als wichtigen Baustein, um das Krankenhaus als Dienstleistungsbetrieb für die Zukunft fit zu machen.

Stolz auf seine „Chefarztriege, die in der A-Liga spielt“, ist der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Andreas Knez. Das Krankenhaus lebe von der Chirurgie und ihrem Ruf. Ziel sei es, die Bevölkerung wohnortnah auf höchstem technischen und medizinischen Niveau zu versorgen. Die Chefärzte der Chirurgie gingen auf die Fortschritte in ihren Fachbereichen ein und wünschten sich einen Verbleib des Hauses in kommunaler Trägerschaft. Dass das Personal in die Planungen eingebunden war, trug laut OP-Leitung Liane Schetilin zu ihrer Motivation bei. „Der neue OP und das alte Team gehören zusammen“, sagte sie unter Applaus. Kräftigen Beifall erhielt auch der aus allen Bereichen der Belegschaft zusammengesetzte Krankenhauschor.

Bei allem medizinischen und technischen Fortschritt habe der Mensch das Leben letztlich nicht in der Hand. Der Glaube an Gott könne Halt geben, so Pfarrerin Ulrike Fries-Wagner bei der Segnung, die sie mit Diakon Stefan Reichardt vornahm. Froh darüber, dass der „anspruchsvolle Umbau“ unfallfrei abgewickelt und die Baukosten mit 7,4 Mio. Euro im Rahmen gehalten wurden, zeigte sich Architektin Marion Wartner-Koch.

Von Maria Hofstetter

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