Letzte Kreistagssitzung für Dr. Friedrich Zeller als Landrat

27 Kreisräte verabschieden sich

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Zu einem Abschiedsfoto trafen sich nochmals die scheidenden Kreisräte bei der Sitzung am Freitag im Weilheimer Landratsamt.

Weilheim – Für fast die Hälfte der Kreisräte war es am vergangenen Freitag die letzte Sitzung. Landrat Dr. Friedrich Zeller verabschiedete erst die 27 Ausscheidenden und hielt dann selbst seine Abschiedsrede als Landrat.

„Ich könnte über jeden eine Story erzählen“, sagte Zeller mit einem Grinsen. „Doch manches bleibt vielleicht doch besser privat.“ Und so bat er einen nach dem anderen heraus: Klaus Adler, Brigitte Albrecht, Regina Beier, Robert Deisböck, Heinrich Forster, Karl-Heinz Gerbl, Bernhard Huber, Paul Huber, Bernhard Kamhuber, Rita Kees, Andreas Keller, Michael Kirchbichler, Herbert Kratschmar, Maria Lengenleicher, Michael Motz, Renate Müller, Christa Off, Uta Orawetz, Hubert Pfeiffer, Marcus Reichenberg, Sonja Rohrmoser, Dominic Scales, Dr. Alfried Schinz, Rainer Schweiger, Sesar Klement, Dr. Norbert Vidal und Xaver Wörle. 

Zuletzt, am Ende des Alphabets angesiedelt, richtete sich Zeller an die Anwesenden und verabschiedete sich als Landrat. „18 Jahre als kommunaler Beamter neigen sich dem Ende“, begann er mit etwas Wehmut in der Stimme. Er habe in dieser Zeit viel gelernt – über die Menschen und vor allem über sich selbst. Nach dem Motto „Wenn man gewählt und gut bezahlt ist, muss man etwas leisten“ habe er immer sein Bestes gegeben. Zeller dankte allen, die ihn in all den Jahren unterstützt haben. „Es ist ein klarer Schnitt. Ich werde zwei bis drei Reihen zurücktreten“, gab Zeller einen Ausblick in seine Zukunft als Kreisrat. „Ich gebe gerne auch Ratschläge. Aber Ratschläge sind auch Schläge, also halte ich mich zurück“, will er künftig dezent im Kreistag mitwirken. 

Einen Tipp gab er allen künftigen Kreisräten dennoch mit auf den Weg: Auch bei Problemen sollen sie immer im Hinterkopf behalten: „Wir leben doch im Paradies, was habt’s ihr denn?“ 

Danach hielt auch Zellers Nachfolgerin Andrea Jochner-Weiß eine Rede, eine „kommunalpolitische Liebeserklärung“ an Zeller, seinen „Charme und die spitzbübische Art, hinter der er seine Hartnäckigkeit versteckt“. Zuletzt sprach auch Peter Erhard, stellvertretend für alle Fraktionsvorsitzenden, seinen Dank aus.

Ursula Gnadl

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