Im Kreistag Gerede über Prostituierte in Asylunterkunft dementiert

Keine Gelder für käufliche Liebe

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Landrätin Andrea Jochner-Weiß dementierte das Gerücht entschlossen.

Weilheim – SPD-Fraktionssprecher Max Martin (SPD) sprach in der Kreistagssitzung ein skandalöses Gerücht an, das seit einiger Zeit im Landkreis verbreitet wird.

Angeblich soll jeden Monat ein Bus mit Prostituierten aus München auf Kosten des Landkreises zur Asylbewerberunterkunft nach Rottenbuch fahren. Landrätin Andrea Jochner-Weiß stellte empört fest, dass es sich hier um ein haltloses Gerücht handle. Auch wenn das Thema für Erheiterung bei den Mitgliedern im Kreistag sorgte, verwies Kreisrat Karl-Heinz Grehl (Bündnis 90/Grüne) auf mögliche gravierende Folgen solcher Gerüchte: „Danke an Herrn Martin, dass er es angesprochen hat. Auch wenn die These schwachsinnig ist: Ich bin entsetzt, wie ernsthaft solche lächerlichen Thesen weiter erzählt werden.“´

Von Melanie Wießmeyer

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