Peißenbergs Bürgermeisterin stellt Kriminalstatistik für Peißenberg vor

Ein sicherer Ort

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Peißenbergs Bürgermeisterin stellte vor Kurzem die Kriminalstatistik des Ortes vor.

Peißenberg – „Wir leben in einem äußerst sicheren Ort mit einer hohen Aufklärungsquote. Es muss bei uns keiner Angst haben, auf die Straße zu gehen“, erklärte Bürgermeisterin Manuela Vanni, als sie in der jüngsten Marktratssitzung die Ergebnisse der Kriminalstatistik für 2017 präsentierte. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fallzahlen zwar gestiegen, allerdings nicht signifikant.

Gemessen an der Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100 000 Einwohner) liegt Peißenberg mit einem Wert von 3 747 – im Vorjahr lag selbiger bei 3 476 – knapp über dem Landkreisdurchschnitt (3 710) und im Vergleich zu den anderen großen Kommunen vor Peiting (3 495), aber deutlich hinter Schongau (6 366), Penzberg (4 357) und Weilheim (5 988).

Konkret wurden in Peißenberg im vergangenen Jahr 471 Straftaten registriert, wobei in 329 Fällen der oder die Täter gefasst werden konnten. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 69,9 Prozent. Der Anteil der Ausländerkriminalität liegt bei 16,7 Prozent und ist im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig (22,6 respektive 21,5 Prozent). Vanni betonte, dass es in Peißenberg wie schon 2016 keine Totschlags-, Raub- und Sexualdelikte gegeben habe.

Körperverletzungsdelikte sind in der Statistik für das Jahr 2017 insgesamt 64 aufgelistet. Das entspricht ziemlich genau dem Niveau des Vorjahres (66).

Laut Peißenbergs Bürgermeisterin ist es unter anderem im Eisstadion bisweilen zu handfesten Streitigkeiten zwischen heimischen und auswärtigen Fangruppen gekommen (wir berichteten).

Die weiteren Straftaten und Fallzahlen für Peißenberg sind wie folgt: Gefährliche und schwere Körperverletzung (11), Diebstahl (151), Wohnungseinbrüche (4), Betrugsfälle (55), Beleidigungen (18) Sachbeschädigungen (63) und Rauschgiftdelikte (31).

Von Bernhard Jepsen

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