Krisensicherer Beruf – Hauswirtschaftsabsolventinnen feiern

Die neuen Hauswirtschafterinnen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau haben ihre Zeugnisse erhalten. Mit im Bild sind (v.li.) Ausbildungsberaterin Barbara März, Klaus Klupak (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim), die Prüfungsausschussvorsitzende Leni Kühn sowie die stellvertretende Kreisbäuerin Brigitte Albrecht (2.v.re.). Foto: ola

Großer Tag für mehr als 20 junge Frauen aus dem Landkreis: Sie haben die Ausbildung zur Hauswirtschafterin erfolgreich abgeschlossen. Kürzlich fand auf der Kreut-Alm die Freisprechungsfeier statt.

Viele Eltern, Freunde und Wegbegleiter waren gekommen, um mit den insgesamt rund 100 Absolventinnen zu feiern. Krisensicher, gesellschaftlich wertvoll und unverzichtbar sei der Hauswirt- schaftsberuf, unterstrich die stellvertretende Landrätin Andrea Jochner-Weiß (CSU). Die Arbeit sei „abwechslungsreich und fordernd“, weil sie „viele unterschiedliche Berufe verbindet“. Der Landtagsabgeordnete Martin Bachhuber (CSU) gebrauchte das Wort „Multitaskingmanagerin“, um die vielfältigen Aufgaben einer Hauswirtschafterin zu beschreiben. Vielfältig sind auch die Fortbildungsmöglichkeiten, die sich nun auftun. So können die Frauen etwa Hauswirtschafts-Meisterin werden, Dorfhelferin, hauswirtschaftliche Betriebsleiterin oder auch Lehrerin für Ernährung und Gestaltung. „Sie haben vielseitige berufliche Perspektiven“, betonte Großweils Bürgermeister Manfred Sporer (CSU/Dorfgemeinschaft). Hauswirtschaftliche Dienstleistungen stünden hoch im Kurs. Laut Bezirksbäuerin Christine Singer gilt es, das Berufsbild „zu stärken und in der Gesellschaft zu platzieren“. Sie rief die Absolventinnen auf, daran mitzuwirken. Die beste Note von allen erzielte Johanna Reßle. Die 19-jährige Schongauerin kann einen Schnitt von 1,2 vorweisen. Reßle besuchte zwei Jahre die Berufsfachschule in der Lechstadt und verbrachte das dritte Lehrjahr an der Katholischen Landvolkshochschule Wies. Dort will sie jetzt noch ein Jahr arbeiten – „dann schauen wir mal“. Auch Regina Mair hat allen Grund zufrieden zu sein. Mit 1,55 erreichte die 22-Jährige aus Dürnhausen die drittbeste Note. Mair will erst einmal weiter in der Bank arbeiten. „Ob ich mit der Hauswirtschaft weitermache, muss ich mir noch überlegen.“ ola

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