Angehende Installateure aus der Region zu Besuch in griechischer Partnerschule

Berufsbildung auf europäisch

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Wie macht man das in Griechenland? Der zweiwöchige Aufenthalt bot auch Einblicke in die Praxis.

Weilheim/Kavala – Künftige Anlagenmechaniker der Berufsschule Weilheim bereiteten sich in einer griechischen Partnerschule auf ihre Abschlussprüfung vor.

Für die 14 angehenden Installateure aus den Landkreisen Weilheim, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg und Starnberg erfolgte die Prüfungsvorbereitung erstmals auf ungewöhnliche Weise an der nordostgriechischen Partnerschule Kavala. Organisiert und begleitet von Lehrkräften der Weilheimer Berufsschule wurde während des zweiwöchigen Aufenthalts ein straffes Programm absolviert.

Neben der Wiederholung prüfungsrelevanter Inhalte lernten die Schüler regionale Besonderheiten in ihrem Berufsbild kennen. In der Wasserversorgung sowie in der Heizungs- und Klimatechnik wurden Unterschiede festgestellt, aber auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Eindrucksvoll zeigten sich in Kavala und Umgebung die historischen Vorläufer: Ein immer noch funktionsfähiger Aquädukt durchzieht die Stadt, 2000 Jahre alte WCs konnten mit der dazu gehörigen Kanalisation in der antiken Stadt Philippi besichtigt werden. Mit griechischen SchülerInnen erlebten die Besucher gemeinsame Unterrichtseinheiten und Aktivitäten. Das Sammeln internationaler Erfahrungen in Beruf und Alltagsleben ist das Ziel des Projekts „Handwerker EUxperience“ der Berufsschule Weilheim, das aufgelegt wurde, um angehenden Handwerkern die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts zu bieten. Ermöglicht wurde dies mit Hilfe der EU-Förderung mit einem überschaubaren Eigenbeitrag im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“, welches die Berufsbildung europäisch verbinden will. 2018 nehmen erneut 14 Teilnehmer an diesem Projekt der Berufsschule Weilheim teil. 

Von Kreisbote 

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