Kunst am Bau

Landkreis investiert insgesamt über 460 000 Euro für vier Schulen

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Ein Beispiel für Kunst am Bau: Vor dem Landratsamt Weilheim-Schongau in der Stainhartstraße 7 gibt es eine Plastik von Kurt Speckbacher zu sehen.

Landkreis – Kunst kann ganz schön ins Geld gehen.

Das gilt nicht nur für Bilder oder Skulpturen, die in Privathaushalten zu finden sind, sondern eben auch für die „Kunst am Bau“, welche der Landkreis für die neue Berufsschule in Weilheim und drei weitere Schulen plant. Für die Erweiterung des Gymnasiums Schongau wurden in der letzten Sitzung des Kreisausschusses 88 000 Euro, für den Zentralbau des Gymnasiums Weilheim 75 000 Euro und für die Erweiterung der Realschule Schongau 60 000 Euro einstimmig beschlossen. Dem vorausgegangen war im Oktober 2018 ein Grundsatzbeschluss im Kreistag, den der stellvertretende Landrat Karl-Heinz Grehl (Grüne) aufs Tapet gebracht hatte (wir berichteten).

Die neue Berufsschule in Weilheim, die sich im Bau befindet, sei in dieser Hinsicht mit 260 000 Euro ihr „Pilotprojekt“, sagte Florian Steinbach, Leiter der Kommunalen Bauverwaltung im Landratsamt. Die Auswahl der Künstler für die zwei Gymnasien und die Realschule erfolgen im Rahmen eines Wettbewerbs. In welcher Form und Größe dieser ablaufen soll, sei noch unklar. Ein kleines Gremium, an dem auch Vertreter der Schulen und ein Kunstspezialist beteiligt sind, soll zunächst umreißen, was man sich vorstelle. Damit soll den Künstlern ein Rahmen vorgegeben werden. Nach den Gesprächen kommt das Thema erneut in den Kreisausschuss. Für die neue Berufsschule findet ein eigener Wettbewerb statt.

Von Sofia Wiethaler

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