Zweite Kunstauktion in Weilheim: Veranstalter und Museumsleitung sind mit Ergebnis zufrieden

"50 Prozent sind ein guter Schnitt"

Weilheim – Die Erwartungen waren hoch bei den Veranstaltern, dem Kunstforum wie auch beim Förderverein. Rund 60 Werke – Fotos, Aquarelle, große und kleine Bilder sowie Skulpturen – standen bei der zweiten Kunstauktion im Stadtmuseum zum Verkauf. Etwa 30 Mal zählte Auktionator Dr. Benno C. Gantner bis zum „Dritten“ und besiegelte den Kauf mit Hammerschlag.

Zwar war ein Viertel der Zuschläge unter Vorbehalt, bei Unterschreitung des Einstiegsgebots entscheidet nämlich der Künstler, das Ergebnis versetzte die Initiatoren aber in beste Stimmung. 

Den absoluten Höchstpreis von 750 Euro erzielte die „Kleine Bronze“ von Andrea Kreipe. Bei stolzen Einnahmen von 4 250 Euro endete die Versteigerung. Der Erlös wird zwischen Künstlern und Museum aufgeteilt.

Bevor es überhaupt losging, musste aufgrund des großen Interesses der Weilheimer und auch der auswärtigen Kunstliebhaber die Bestuhlung mehrfach erweitert werden. Kurz nach 14 Uhr schritt der promovierte Kunsthistoriker und bestellte Auktionator Gantner zur Tat. „Bitte geben Sie ihr Gebot deutlich ab. Wir werden bei den Mindestpreisen beginnen“, erklärte er den potenziellen Bietern.

Danach ging es Schlag auf Schlag am Pult und in der Runde. Dabei ließ Gantner seine langjährige Erfahrung spielen und lockerte die anfangs andächtige Stille mit Humor auf, der bei den Gästen Wirkung zeigte. 

Welche Werke letztlich gekauft wurden, ließ sich im Voraus nicht einschätzen. Zwar hatte ein Großteil der Gäste die Stücke bereits besichtigt und kam mit gewissen Vorstellungen zur Versteigerung, doch das Studium des ausliegenden Katalogs gehörte dennoch zum guten Ton.

das ein guter Schnitt. Wir können zufrieden sein“, resümierte Gantner. Den guten Erfolg führten Reinhard Giebelhausen und Wolf Schindler, die Sprecher des Kunstforums, auf die Erfahrungen aus der ersten Auktion zurück. „Wir haben dazugelernt in Präsentation und Werbung. Außerdem hatten wir einen Profi am Pult sowie Werke, die jeder Ausstellung Ehre machen würden. Das war heute eine schöne Atmosphäre“, erklärten am Samstag beide zufrieden. Durchaus denkbar wäre im kommenden Sommer eine dritte Auktion auf dem Marienplatz, finden die Veranstalter.

Von Georg Müller

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