Vielseitig inspirierende Werke

Kunstforum Weilheim stellt Künstlerbücher aus

(v.li.) Susanne Kohler, Christian Bolley (zweiter Vorsitzender des Kunstforums) und Andrea Kreipe (zuständig für Öffentlichkeitsarbeit des Kunstforums)
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Bei den Unikaten stehen (v.li.) Susanne Kohler, Christian Bolley (zweiter Vorsitzender des Kunstforums) und Andrea Kreipe (zuständig für Öffentlichkeitsarbeit des Kunstforums)
  • Mihriban Dincel
    VonMihriban Dincel
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Weilheim – Es sollte etwas Besonderes sein. Das Projekt „Zeichen der Zeit – Künstlerbücher“ zum 20-jährigen Gründungsjubiläum des Kunstforums Weilheim sind Bücher mit einzigartigen Arbeiten der Mitglieder des Forums. Vorgaben gab es keine. Lediglich das Format 30 auf 30 und das Material Papier haben die Werke gemeinsam.

Insgesamt 20 Künstler*innen beteiligten sich an dieser Aktion. Daraus wurde jeweils eine Serie von 40 Arbeiten, die man in einem Künstlerbuch vereinte (wir berichteten). Initiiert wurde das Ganze von Thorsten Fuhrmann, der selbst Mitglied des Forums ist. Er gab den Impuls zu diesem Projekt und stellte auch seine eigenen Werke dafür bereit. Für das Layout sowie die allgemeine Gestaltung war Ilka Niederfeld zuständig, ebenfalls ein Vereinsmitglied. Das Ergebnis sind 40 Bücher mit einer markanten Prägung, die an ein Kaleidoskop erinnern, denn alle daran Teilhabenden haben ihre eigene Form der Kunst einfließen lassen. Ob Collagen, Fotografien, Aquarellmalereien oder digitale Bearbeitungen: beinahe jede Art ist vertreten.

Susanne Kohler, erste Vorsitzende des Kunstforums, erläutert, dass es bei diesem Projekt vor allem um die Zusammenarbeit mit anderen geht. Es wurde jedoch kein Thema vorgegeben. Die Kunstschaffenden waren in ihrer Gestaltung frei. So haben sich einige mit der Pandemie-Situation auseinandergesetzt und wiederum andere mit Aktfotografie. Die Werke sind so individuell, wie die Künstler selbst.

Da das Jubiläum genau zum Beginn der Pandemie stattfand, hat sich das Projekt über ein Jahr entwickeln können. Neue Möglichkeiten wurden entdeckt und viele Künstler wurden besonders während des Lockdowns noch aktiver. Die 40 daraus entstandenen Bücher sind in der selben Reihenfolge aufgebaut: zwischen den Kunstwerken gibt es Zwischenblätter und jeweils die Namen der Künstler sind angeführt. „40 unterschiedliche, fast gleiche Bücher sind entstanden“, sagt Kohler. Trotzdem ist jedes von ihnen ein Unikat. Auch die signierten Originalwerke darin machen sie so wertvoll. Daher werden sie zum Teil in Vitrinen ausgestellt. Zudem sind weitere Einzelbücher, die ebenfalls durch diese Aktion entstanden sind, Teil der Ausstellung. Der Begriff „Buch“ wurde von den Künstlern dabei frei interpretiert. So sind auch Leporellos, Malbücher und Buchobjekte aus Holz in der Ausstellung vertreten. Einige von ihnen können mit Handschuhen angefasst, andere mit den Künstlern gemeinsam durchgeblättert und wiederum andere sogar erworben werden. Auch auf Bildschirmen im Sonderausstellungsraum werden die Künstlerbücher visuell präsentiert.

Die Ausstellung ist noch bis 1. August dieses Jahres im Stadtmuseum zu sehen. Auch gibt es mehrere Jours fixes. Die teilnehmenden Künstler werden dann selbst vor Ort sein und Fragen beantworten sowie in ihre Werke einführen. Weitere Informationen über diese Ausstellung gibt es auf der Website des Stadtmuseums oder des Kunstforums.

Jour fixe (jeweils Samstag von 11 bis 13 Uhr):

10. Juli Ilka Niederfeld und Meike von Arndt

17. Juli Gerd Lepic

24. Juli Kerstin Schipper

31. Juli Thorsten Fuhrmann und Andrea Kreipe

Teilnehmende Künstler:

Meike von Arndt, Wojciech Bielawski, Christian Bolley, Aloisia Fischer, Frank Fischer, Thorsten Fuhrmann, Jos Huber, Andreas Maria Kahn, Susanne Kohler, Heide Karin Konwalinka, Andrea Kreipe, Michael Kreuter, Gerd Lepic, Ilka Niederfeld, Beate Oehmann, Monika Propach-Voeste, Renata Hirtl, Wolf Schindler, Kerstin Schippers, Gertrud von Winckler.

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