Kunstforum Weilheim e. V. lädt zur dritten Kunstmesse in die Kreisstadt

Hohes Niveau macht sich bemerkbar

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Beim Pressegespräch hinten v. li. Dr. Tobias Güthner, Leiter Stadtmuseum; Wolf Schindler, Vorstandsmitglied und Andrea Kreipe, Messeleitung. Vorne Susanne Kohler, erste Vorsitzende.

Weilheim – Das Format der Weilheimer Kunstmesse sei „einzigartig“ zwischen München und Innsbruck, sagte Messeleitung Andrea Kreipe.

Mit dem hohen Niveau, das die Veranstaltung habe, müsse man sich „wirklich nicht verstecken“, erklärte die Bildhauerin bei dem Pressegespräch, zu dem das Kunstforum Weilheim e. V. vor Kurzem ins Stadtmuseum geladen hatte. Heuer findet die Messe schon früher und zwar von Freitag, 3. bis Sonntag, 5. Mai, statt. An den drei Tagen hätten die Besucher die Möglichkeit, mit den Ausstellern über ihre Werke zu diskutieren, sie zu hinterfragen und sich auf eine andere Art damit auseinander zu setzten, sagte Kreipe.

Vertreten werden 50 bis 60 Künstler aller Sparten aus ganz Deutschland mit dem Schwerpunkt auf Bayern sein. Interessierte können sich noch bis Freitag, 1. März, anmelden (Mehr Informationen unter www.kunstforum-weilheim.de). Aus den eingereichten Bewerbungen wird dann eine Fachjury, der zum Beispiel Bildhauerin Michaela Johanne Gräper aus Burggen und Birgit Höppl, stellvertretende Leiterin des Edwin Scharff-Hauses in Neu-Ulm angehören, die Aussteller auswählen. Um den Nachwuchs zu fördern, dürfen außerdem Schüler der Fachschulen für Holz und Gestaltung aus Garmisch-Partenkirchen sowie aus der Projektstufe der Montessorischule Peißenberg ihre Werke zeigen.

Als Schirmherr für die „Kunstmesse Weilheim III“ konnte dieses Jahr Daniel J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museums, gewonnen werden.

Damit sich die Messebesucher in der Stadthalle auch gut zurecht finden, wird es wieder einen Katalog geben. In ihm sind die teilnehmenden Künstler, ihre Kontaktdaten sowie alle wichtigen Informationen zu finden. Außerdem sind Führungen von Museumspädagogen für Erwachsene und Kinder geplant. Wer zwischendrin eine Pause einlegen möchte, kann das in dem Café tun. Dort hätten die Besucher die Möglichkeit, sich hinzusetzten und über das Gesehene zu sprechen, so Kreipe.

Als große Befürworterin des Projekts zeigte sich Ragnhild Thieler, Kunstreferentin der Stadt. Sie sei überzeugt, dass die diesjährige Kunstmesse wieder ein „großer Erfolg“ werde. Des Weiteren dankte sie der Stadt sowie dem Landkreis Weilheim-Schongau für die Förderung des Projekts.

Der Verein nutze das Pressegespräch außerdem dazu, einen Rück- beziehungsweise Ausblick auf seine Arbeit zu geben. Als Höhepunkt nannte Öffentlichkeitsbeauftragter Wolf Schindler die Ateliertage 2018 am 22. und 23. September. Des Weiteren wies er auf das Projekt „Unter freiem Himmel“ hin, bei dem drei BildhauerInnen etwa zwei Monate lang Skulpturen in der Weilheimer Innenstadt zeigten. Für 2019 geplant ist neben der Messe auch eine Gemeinschaftsausstellung im Stadtmuseum mit Arbeiten aller Mitglieder des Kunstforums. Angedacht ist sie vom 13. Juli bis Anfang September.

Allerdings äußerte Schindler auch den Wunsch des Vereins nach einem Haus mit einer Galerie und einer „ständigen Leistungsschau des Kunstschaffens“ in der Innenstadt. Die Galerie des Forums, welche in der Oberen Stadt angesiedelt war, musste zum 30. August wegen Eigenbedarf schließen. Bis dahin hatte es dort monatlich wechselnde Ausstellungen gegeben. 

Von Sofia Wiethaler

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