Oberhausenerin kocht bei "Landfrauenküche" im Bayerischen Fernsehen

Ein Dinner im Gewächshaus

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Susanne Behmenburg bekam bei den Vorbereitungen für die „Landfrauenküche“ Unterstützung von ihrem Partner.

Oberhausen – Susanne Behmenburg ist gelernte Staudengärtnerin und studierte Landschaftsarchitektin. Doch die 37-Jährige hat eine weitere Leidenschaft: das Kochen. In der neuesten Staffel der „Landfrauenküche“ vertritt die Oberhausenerin Oberbayern.

Das Konzept der BR-Sendung ist einfach: Sieben Frauen aus den bayerischen Bezirken bekochen sich gegenseitig auf ihrem jeweiligen Hof. Dabei geht es darum, wer das beste dreigängige Menü zaubert. „Anfangs hab’ ich mich gefragt, ob ich das überhaupt kann“, erzählt Behmenburg. Doch schnell waren die Zweifel beseitigt. 

Landfrauenküche Galerie

Da der Kreilhof für sein Rotwild bekannt ist, war für die Hobbyköchin klar, dass im Hauptgang Hirsch aufgetischt wird. Und auch die restlichen Zutaten holte sie sich fast alle vom eigenen Betrieb: Gemüse aus dem Garten, Kräuter aus der Staudengärtnerei und Beeren von den vielen Sträuchern. Regionaler geht es nicht.

Zwei Monate Vorlauf genügten, um alles präzise zu planen: Die Tafel im Gewächshaus, die Feinheiten der Speisen und die passende Dekoration. Nur eines vergaß die Oberhausenerin in der Aufregung: „Dummerweise habe ich mir nicht überlegt, wie ich das Essen anrichte.“ Aber mit spontaner Kreativität meisterte sie auch diese Herausforderung. Schließlich servierte sie ihren Gästen eine Gärtnersuppe, Hirsch mit Petersilienwurzeln, gefüllte Kartoffeln sowie Grießknödel mit Beeren. Die Teilnehmerinnen bewerten sich nach jedem Dinner gegenseitig. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. Doch die Konkurrenz war kaum zu spüren. „Keine war verbissen“, freut sich Behmenburg, auch neue Freundinnen gefunden zu haben. Das Ergebnis weiß sie zwar schon, aber verraten darf sie es noch nicht. Zufrieden ist sie aber vor allem mit ihrem Dessert: „Meine Nachspeise ist ganz gut angekommen.“ 

Zu sehen ist die Folge aus Oberhausen am Freitag, 7. November, um 19.45 Uhr und in einer ausführlicheren Version am Sonntag, 9. November, um 12 Uhr.

von Ursula Gnadl

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