Umweltministerin Ulrike Scharf lobt bayerische Vielfalt beim Landfrauentag in Weilheim

"Bayern ist bunt"

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Vorne v. li.: Waltraud Reßl, zweite Ortsbäuerin Seeshaupt, Umweltministerin Ulrike Scharf, Rosi Mayrhofer, zweite Ortsbäuerin Bernried. Hinten v.li.: Iris Eberle, Ortsbäuerin Seeshaupt, Maria Steigenberger, Ortsbäuerin Bernried und Kreisbäuerin Silvia Schlögel.

Weilheim – „Ich freue mich wirklich sehr, hier zu sein“, eröffnete Umweltministerin Ulrike Scharf ihre Rede beim Landfrauentag in der Weilheimer Stadthalle.

Bevor sich die Ministerin an die versammelten Landfrauen wandte, gab der Landfrauenchor unter der Leitung von Andrea Tafertshofer noch drei Gesangseinlagen zum Besten. Für besondere Erheiterung sorgte das Lied „Ein Likörchen fürs Frauenchörchen“.

„Vielfalt Leben“ lautete das Thema, über das Ministerin Scharf referierte. Zwar sei die Vielfalt nicht messbar, aber – ob pulsierende Großstadt oder Bilderbuchlandschaft – „Bayern ist bunt“, erklärte Scharf. „Wir sind weltoffen, aber auch sehr traditionsbewusst“, führte sie weiter aus. Gerade die Landfrauen seien Hüterinnen der Traditionen. „Wie kein anderes Land verbindet Bayern Laptop und Lederhose“, stellte Scharf fest. Hier gebe es viele fleißige Menschen, die zum Erfolg Bayerns beitragen würden, und die Landwirtsfamilien hätten einen großen Anteil daran. Zum Erfolgsrezept Bayerns gehöre, dass in den ländlichen Regionen „die Höfe umfassend tätig sind“, einschließlich der Forstwirtschaft und „Ferien auf dem Bauernhof“, betonte die Ministerin.

Dass sie nicht nur zum Referieren da sei, sondern gerne Themen mit nach München nehme, sagte Scharf in Bezug auf das Thema „Cross Compliance Bestimmungen“, das Kreisbäuerin Silvia Schlögel angesprochen hatte. In Deutschland müssen die Kühe an beiden Ohren markiert und neue Tiere innerhalb von sieben Tagen registriert werden. Hier fehle es an der Verhältnismäßigkeit der Sanktionen, die schon bei kleinsten Abweichungen greifen würden. In der Praxis könne das zu Problemen führen, denn: „Eine Kuh verliert schnell mal eine Ohrmarke“, so Schlögel.

Bei einer Modenschau konnten sich die Landfrauen über aktuelle Modetrends informieren.

Insgesamt zeigte sich die Kreisbäuerin mit dem Verlauf des Landfrauentages zufrieden, den diesmal die Ortsverbände Magnetsried-Seeshaupt und Bernried in der Weilheimer Stadthalle umrahmt und gestaltet hatten.

Von Melanie Wießmeyer

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