70 junge Frauen und Männer zeigen in Weilheim ihr Können

Landjugend misst sich im Wettbewerb

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Die jungen Hauswirtschafterinnen präsentierten sich im Kreisentscheid v. li.: Ausbildungsberaterin Pia Reidinger, Kreisbäuerin Silvia Schlögel, Angelika Sappl (Weilheim/Schongau), Rosina Singer (Bad Tölz), Pia-Maria Seidl (Dachau), Regina Berchtold (Starnberg), Elisabeth Arnold (Landsberg am Lech), Regina Eigenherr (Miesbach), Stefanie Leitenbauer (Garmisch/Partenkirchen), Bezirksbäuerin Christine Singer.

Weilheim - Eine Gelenkwelle instandsetzen, am PC einen Nährstoffvergleich berechnen, schmackhafte Brotaufstriche fürs Frühstückbuffet kreieren: Wissen und handwerkliches Geschick sind gefragt beim Berufswettbewerb der Landjugend, der alle zwei Jahre ausgerichtet wird. 70 Auszubildende in den Berufen Land- und Hauswirtschaft  trafen sich in Weilheim zum Vorentscheid. Bei den Hauswirtschafterinnen hatte Angelika Sappl aus Antdorf die Nase vorn.

Am Dienstag gab es in Weilheim mit 46 Landwirten und 24 Hauswirtschafterinnen aus sieben Landkrei- sen einen Teilnehmerrekord. Für die 70 Teilnehmer aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg, Dachau, Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach galt es das Erlernte unter Wettkampfbedingungen umzusetzen. Die Motivation des beruflichen Nachwuchses im zweiten und dritten Lehrjahr hätte kaum höher sein können. „Wir wollen zeigen, was wir können und feststellen, wo wir im Vergleich untereinander stehen“, erklärten Franziska Geiger und Magdalena Bichlmayr. Der Wett- bewerb begann für alle um 8 Uhr mit der schriftlichen Prüfung. Es folgten praktische Aufgaben, ein Kurzvortrag und Bestimmungsübungen bei den Landwirten, während die Hauswirtschafterinnen Brotaufstriche zubereiteten und präsentierten. Krönender Abschluss war das gemeinsame Essen. Bei der Siegerehrung zeichnete sich bei den Landwirten eine Trendwende ab. Hatten 2011 die Damen die Nase vorn, führten diesmal eindeutig die Herren. Für BBV-Kreisobmann und Wettbewerbsleiter Wolfgang Scholz, der „die guten Leistungen und den stabilen Notendurchschnitt“ her- vorhob, gab es nur Sieger an diesem Tag. Auch die stellvertretende Landrätin Andrea Jochner-Weiß gratulierte: „Dass ihr so viele ward, spricht für eure Leistungsbereitschaft“. Beim Lob kamen auch die Hauswirtschafterinnen nicht zu kurz. „Es war eine Freude, euch zuzuschauen“, würdigte Kreisbäuerin Silvia Schlögel die tüchtigen jungen Frauen, denen sie gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt prophezeite. Die zwei besten Landwirte und Hauswirtschafterinnen der Landkreise treffen sich wieder zum Bezirksvergleich in Landsberg am Lech am 13. März.

Von Georg Müller

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