Daumen hoch für die Sonnenenergie

Landkreis fördert Unterrichtstage in Peißenberg

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Klimaschutzmanagerin Judith Schrott (hinten li.) vom Landratsamt Weilheim-Schongau und Mariele Kohlhauf, EWO (hinten re.), begleiteten die Klasse 5b der Mittelschule Peißenberg durch den Solartag.

Peißenberg – Was es mit dem Energieverbrauch auf sich hat und wieso Solarstrom und andere erneuerbare Energien für den Klimaschutz wichtig sind, lernten die Kinder an der Mittelschule und Montessori-Schule.

Die sechs Unterrichtstage der Energiewende Oberland (EWO) wurden vom Landkreis Weilheim-Schongau finanziell unterstützt. Initiator vor Ort war die Energiegenossenschaft Peißenberg, die sich für Solarenergie in der Marktgemeinde einsetzt. „Wozu brauchst du in deinem Leben Energie?“ fragte Mariele Kohlhauf, Referentin der Energiewende Oberland, die Kinder.Deren Antworten folgten prompt: „Zum Wäsche waschen, für Handy, Fön und Licht.“ Und woher kommt die Energie? „Aus Holz, Kohle, Erdöl, Erdgas“ – die Kinder aus der Klasse 5b der Mittelschule Peißenberg wussten Bescheid. Neben Tipps zum Energie sparen hatte Kohlhauf noch etwas anderes im Gepäck: Eine kleine Stadt, die sich über Solarstrom-Anlagen selbst mit Energie versorgt. Weg von endlichen Energiequellen, die das Klima anheizen und hin zu erneuerbaren und klimafreundlichen Energien, lautete die Devise.

Bauernhof, Kirche, Schule, Bahnhof und Wohnhäuser aus Papier waren schnell verteilt. Zu zweit bauten die Kinder eine leuchtende Stadt auf: Mit kleinen Solarzellen, die den Strom aus der Sonne in einem Akku speicherten und an LED-Lampen abgaben. Was die Mädchen und Buben im Mini-Format faszinierte, funktioniert auch im Großen: Die Gemeinde Burggen erzeugt sogar 200 Prozent ihres Strombedarfs für die Haushalte allein aus Sonnenenergie. „Peißenberg hat auch dieses tolle Ziel, selbständig bei der Energieversorgung zu sein und ich hoffe, dass alle kräftig beim Klimaschutz mithelfen“, appellierte die Referentin. Den Unterrichtstag in Peißenberg hatte die Energiegenossenschaft Peißenberg eG angeregt, um das Thema Photovoltaik ins Bewusstsein zu rufen, auch mit dem Aktionstag „999 Sonnendächer für Peißenberg“.

Die Bildungstage zu Strom und Sonne sind ein fortlaufendes Projekt der Bürgerstiftung Energiewende Oberland und zeigen, wie im Oberland die Sonnenenergie clever genutzt werden kann. Der Landkreis förderte den Bildungstag im Rahmen des Klimaschutz-Aktionsplans und ermöglichte insgesamt sechs Projekttage für Kinder an der Mittelschule sowie an der Montessori-Schule Peißenberg.

Mehr zu den Bildungsangeboten der Energiewende Oberland unter https://energiewende-oberland.de/hp10378/Bildung.htm.

Von Kreisbote

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