Zwei erste Plätze

Für den Landkreis Weilheim-Schongau beim BRK-Landeswettbewerb

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Auf dem ersten Platz landete die Bambini-Gruppe aus Weilheim-Schongau.

Landkreis/Langenzenn – Auf dem Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb 2018 im mittelfränkischen Langenzenn standen vor Kurzem Bayerns beste Rotkreuz-Nachwuchskräfte im Mittelpunkt. Darunter auch zwei Gruppen aus Weilheim-Schongau.

Über 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus 40 Wettbewerbsgruppen hatten sich qualifiziert und zeigten, was sie in Sachen Erste-Hilfe gelernt haben. Das Leistungsspektrum reichte von Praxisübungen, über Wissensfragen, bis zu kulturellen, sozialen und musischen Stationen. Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren außerdem gefragt. Die Teilnehmer hatten sich in fünf Bezirkswettbewerben durchgesetzt. Je eine Gewinnergruppe aus den Stufen II und III konnte sich für die Bundeswettbewerbe im Herbst qualifizieren. Darunter ist auch die Gruppe der Stufe III aus Weilheim-Schongau („The Humengers“). Außerdem landete die Bambinis-Gruppe aus dem Landkreis („Kleine Mädchen große Heldinnen“) auf Platz eins.

Der Bundeswettbewerb der Stufe II findet vom 26., bis zum 28. Oktober, in Oldenburg statt. Der Bundeswettbewerb der Stufe III wird vom 14., bis zum 16. September, in Hamburg ausgetragen.

Erste-Hilfe Praxis und mehr

Der Wettbewerbsparcours mit drei Kilometer Länge verlief quer durch Langenzenn. Unterschiedliche Notfallsituationen wurden nachempfunden, das heißt real geschminkte „Verletzte“ sollten beispielsweise erstversorgt werden. Die jungen Menschen zeigten, wie sie einen Druckverband anlegen, den Verunfallten in eine stabile Seiten- oder Schocklage bringen, arterielle Blutungen stoppen, Verbrennungen behandeln und mehr. Darüber hinaus übten sich die TeilnehmerInnen in einer musischen Station beim Theater spielen. Das THW, die Feuerwehr und die Polizei begleiteten das Geschehen vor Ort. Die Veranstaltung ist mit rund 400 Personen (inklusive Organisationsteam und ehrenamtlichen Helfern) die wichtigste dieser Art in Bayern, wie das Bayerische Jugendrotkreuz mitteilte. Dazu befragt, sagte Sonja Hieber, Vorsitzende des Bayerischen Jugendrotkreuzes: „Man kann nicht früh genug mit der Ausbildung beginnen. Nur wer über ein solides Fundament verfügt, hat das Selbstvertrauen und die nötige Kompetenz, um im Notfall Erste Hilfe zu leisten.“ Am Rande des Wettbewerbs sorgten die Organisatoren für gute Laune: Profikoch Marcus Beran bereitete aus frischen Lebensmitteln Tapas zu und gab Tipps für die gesunde Ernährung. Ein Parcours vermittelte spielerisch Wissen zu den Themen „Kochen“, „Bewegen“ und „Entspannen“. Die Aktion war Teil der neuen „Lass mal…Kampagne“ des Bayerischen Jugendrotkreuzes zur Gesundheitsprävention in Bayern.

Auf dem Jahrmarkt „Nimmerland“ gab es viele weitere Aktivitäten für Kinder und Jugendliche.

Humanitäre Werte im Fokus

Der Wettbewerb 2018 steht im Zeichen der dreijährigen Kampagne „Was geht mit Menschlichkeit?“ des Jugendrotkreuzes, die im gesamten Bundesgebiet umgesetzt wird. Der Verband unterstreicht mit dieser Initiative sein Bekenntnis zu humanitären Werten und will auf verbesserungswürdige Zustände aufmerksam machen. Unter dem Motto „Mitmachen statt abhängen“ sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, sich zu engagieren. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.jugendrotkreuz.de.

Von Kreisbote

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