Lebenshilfe Weilheim-Schongau feiert Spatenstich für ihr neues Pollinger Wohnbauprojekt

"Jetzt geht´s los mit dem Bau"

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Beim offiziellen Spatenstich mit dabei: Bauunternehmer Heiner Heiland (mit Spaten 1.v.li.), Otto Fussenegger (2.v.li.), Pollings Bürgermeisterin Felicitas Betz (3.v.li.), Helmut Guggenmos (5.v.li.) und Thomas Gania (2.v.re.).

Polling – Der Startschuss für die vom Lebenshilfe-Kreisverband Weilheim-Schongau initiierte Erweiterung des Pollinger Wohnangebots für Menschen mit Behinderung ist gefallen: Bis Ende 2018 werden nach den Plänen von Architekt Otto Fussenegger gegenüber den Oberland-Werkstätten, im Anschluss an die Lebenshilfe-Wohnhäuser, drei weitere, barrierefreie Gebäude mit einer Gesamtwohnfläche von über 1 000 Quadratmetern errichtet.

„Wir fuhrwerken schon seit ein paar Jahren an den Plänen herum. Ab jetzt geht´s richtig los“, freute sich Lebenshilfe-Vorsitzender Helmut Guggenmos beim symbolischen Spatenstich ebenso wie der geschäftsführende Wohnstättenleiter Thomas Gania: „Ich bin saumäßig froh, dass wir jetzt mit dem Bau beginnen können.“ Die Erleichterung war den Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben. Die Anforderungen und der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung nehmen laut Guggenmos dank des medizinischen Fortschritts unglaublich zu. Der Neubau umfasst mit dem stationären und ambulanten Wohnen sowie einer Tagesbetreuung für Senioren schwerpunktmäßig drei Angebotssäulen. Die Wohnqualität soll mit den durch einen Zentraltrakt verbundenen Häusern deutlich optimiert werden. Es wird nur noch Einzelzimmer geben. Die Kapazität der Gesamtwohnanlage wird sich von 46 auf gut 50 Bewohner erhöhen. Da damit der Bedarf nicht gedeckt werden kann, will die Lebenshilfe die Angebote für die Zielgruppe weiter ausbauen. Finanziert wird der rund drei Mio. Euro Neubau in Polling über Wohnungsbaudarlehen und die „Aktion Mensch“. Der Lebenshilfe-Kreisverband bringt 600 000 Euro an Eigenmitteln ein.

Von Bernhard Jepsen

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