Letztes Auswärtsspiel – Volleyballerinnen treten gegen Großkötz an

Auch wenn Penzings Volleyballerinnen am Wochenende nur die Zuschauerrolle hatten, bleibt der Bezirksligist dank der bisherigen guten Vorarbeit des Teams, die dritte Woche in Folge an der Ligaspitze. Am ersten Adventswochenende tritt Penzing die Reise zum Schlusslicht Großkötz an. Am kommenden Samstag geht es für den Damenkader zum knapp 100 Kilometer entfernten Spielort, wo das erste Spiel zwischen dem VfL Großkötz und dem TSV Aindling um 15 Uhr an, das sie als Schiedsgericht leiten. Danach streift Penzing das Spieltrikot gegen den Gastgeber über.

Auf die leichte Schulter nimmt Penzing aber auch diese Begegnung nicht. Denn die Kötzer werden sich in den letzten verbleibenden 10 Spielen vehement gegen den Abstieg wehren und jede sich bietende Chance nutzen wollen. Erfahrungsgemäß reichen fünf Siege um die Liga zu halten, ob das auch diese Saison so sein wird, bleibt ab zuwarten. Grund genug, für die Gastgeber an ihrem zweiten Heim- spieltag ohne jeglichen Respekt vor irgendeinem Team oder seinem Tabellenplatz, das Spielfeld zu betreten. Geschenkt bekommt man in dieser Liga nichts, und so wird Penzing auch an seinem fünften Spieltag auf die eigene Spielstärke bauen. Aindling, die sich im Hinspiel über die Niederlage gegen Penzing geärgert haben, werden auch diesmal ihr Glück im Spiel suchen. Weniger Glück als erwartet hatten sie dabei am Wochenende beim Nachholspieltag in Germering. Der oberbayerische Gastgeber konnte die Scharte von vor einer Woche ausmerzen, als man sich in Aindling eine nicht einkalkulierte 3:0 Niederlage einfing. Neu und besser aufgestellt, wurde es für Germering nur im zweiten Satz gegen den TSV mit 27:25 eng, die beiden anderen Sätze waren diesmal mit 25:14 und 25:6 doch eine deutliche Angelegenheit für den SV Germering und hat damit die hohen Erwartungen der Gäste enorm gedämpft. Gegen die zweite Garnitur des SV Mauerstetten musste man zwar über vier Sätze (25:15, 25:15, 19:25, 25:13) gehen, der Sieg war aber gegen die jungen SVM Spielerinnen nie gefährdet. Der Börsianer würde die Leistung des SV Mauerstetten II als äußerst volatil bewerten. Phasenweise eine zuverlässige, präzise Annahme, dann wieder Ungenauigkeiten, die das Zuspiel erschwerten. Mal gut abgeschlossene Angriffe, dann wieder unnötige Netzfehler. Harte Aufschläge, die den Gegner stark zusetzen, dann wieder reihenweise Netzangaben oder Aus-Bälle. Das kam auch dem TSV Aindling zugute, der mit 25:17, 25:17, 25:20 diese jugendliche Schwäche nutzte und das Spiel 3:0 für sich entschied. Mit 10:6 Punkten ist der TSV nun auf Platz zwei unmittelbarer Tabellennachbar des FC Penzing (14:2). Penzing wird erst im Januar und Februar auf den Bezirksliganovizen treffen, dabei wird es nicht nur beim Duell auf dem Spielfeld bleiben, denn ebenso wie die Penzinger Fans wissen auch die Mauerstettner Schlachtenbummler Stimmung zu machen. Coach Malter denkt, dass nicht nur die makellose Spielbilanz sowohl gegen den VfL Großkötz als auch gegen Aindling für Penzing spricht, sondern der derzeitig gute Leistungsstand seines Teams die Basis für weitere Punkte in der höchsten schwäbischen Liga ist. Entscheidet Penzing auch die letzten beiden Auswärtsspiele des Jahres für sich, gibt das für das anstehende Heimspiel am 13. Dezember noch ein Mal zusätzlich ordentlich Rückenwind, um sich ausreichend Winterspeck in Form von Punkten anzueignen, um während der langen Winterpause bis zum 24. Januar davon zehren zu können, wenn andere Teams bereits 14 Tage vorher aus ihren Winterschlaf gerissen werden und die Jagd auf die Aufstiegsplätze fortsetzen.

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