Hochkultur und Unterhaltung

Lichtkunstfestival 2018: Mehr Spielstätten und Künstler

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Voller Vorfreude auf das Lichtkunstfestival 2018 v. li. Ragnhild Thieler, erste Vorsitzende Verein Lichtkunst Weilheim i. OB. e.V.; Nikolaus Eisenblätter, Leiter Fundraising und Vorstandsmitglied sowie Gabriele Zelisko, Programmleiterin und Vorstandsmitglied.

Weilheim – Der Zauber, der 2016 während des ersten Lichtkunstfestivals in Weilheim herrschte, soll auch bei der zweiten Auflage vermittelt werden, sagte Ragnhild Thieler, erste Vorsitzende des Vereins Lichtkunst Weilheim i. OB. e.V.

Den Organisatoren sei ebenfalls wichtig, dass an dem Ursprung der Veranstaltung nichts verändert werde. Es gehe weiterhin nicht um Showeffekte, „sondern um Lichtkunst“, so Thieler weiter. Nicht nur als Vorsitzende des Vereins, sondern auch als Kulturreferentin der Stadt sei es ihr „ein großes Anliegen“, dass Weilheim etwas von den Festivals behalte. Die Stadt sei auch durch die Lichtkunst zum Oberzentrum geworden.

Diese Art der Kunst würde „so viele verschiedene Menschen“ ansprechen, sagte Nikolaus Eisenblätter, Vorstandsmitglied und Leiter Fundraising. Zudem würden sich Hochkultur und Unterhaltung bei ihr nicht ausschließen.

Dieses Jahr wird es weitaus mehr Spielstätten geben (siehe Kasten). Das Programm sei eine Kombination aus sehr lebendigen und sehr ruhigen sowie reduzierten Arbeiten, die drinnen und draußen zu sehen sind, sagte Gabriele Zelisko, Programmleiterin und Vorstandsmitglied. Die Auswahl der Künstler, die beim zweiten Festival auftreten, habe der Lichtkünstler Philipp Geist getroffen. Durch seine Arbeit würde er viel reisen und aufgrund seiner Herkunft (Geist wuchs in Weilheim auf) wisse er, was zur Stadt passe. Er fungiert auch wieder als künstlerischer Leiter.

Mittelpunkt soll wie beim letzten Mal der Festivalstadel sein. In ihm starten die zwei Führungen, die um 19 und 21 Uhr von zwei Kunsthistorikerinnen durchgeführt werden. Da an den Führungen maximal 20 Personen teilnehmen können, wird empfohlen, sich unter info@lichtkunst-weilheim.de anzumelden. Im Stadel ist auch der Festvialshop untergebracht. Dort können eigens für die Veranstaltung gefertigte Buttons gegen eine Spende als Souvenir mit nach Hause genommen werden. Außerdem gibt es in dem Shop die aufwendig gestaltete Festivalbroschüre zu kaufen. Vor allem aber werden dort Kunstdrucke mit Motiven des Festivals gezeigt, die dann in verschiedenen Formen und Materialien bestellt werden können. Des Weiteren wird sich im Festivalstadel zu Vorträgen sowie Künstlertalks getroffen und es gibt eine Bar. Zusätzlich sind Arbeiten von den Lichtkünstlern Björn Dahlem und Boris Petrovsky zu sehen.

Der Verein sucht noch nach Sponsoren und Helfern. Ab einem Spendenbetrag von 300 Euro besteht die Möglichkeit, einen Lichtkubus im Festivaldesign zu bestellen (+ 100 Euro Selbstkostenpreis). Dies gilt für Unternehmen und Privatpersonen. Dringend gesucht werden ebenfalls Helfer in den Bereichen Aufsicht, Festivalzentrum, Verkauf der Festivalbroschüre sowie Auf- und Abbau. Dazu findet ein Koordinierungstreffen am Montag, 8. Oktober, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann sich unter holeczek@lichtkunst-weilheim.de melden.

Das Lichtkunstfestival findet am Freitag, 19. und Samstag, 20. Oktober, von 19 bis 23 Uhr bei jedem Wetter in Weilheims Altstadt statt. Der Eintritt ist frei, Spenden in jeder Höhe sind willkommen.

Von Sofia Wiethaler

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