Beteiligung der Öffentlichkeit

Machbarkeitsstudie für Geistbühelstraße und Bürgerplatz in vollem Gange

+
Beim zweiten Runden Tisch in der Weilheimer Stadthalle erörterten die Fachleute der Architekturbüros die Ziele der Grünplanung.

Weilheim – „Neues wagen“ – unter diesem Motto steht die Entwicklung eines nachhaltigen Quartiers an der Geistbühelstraße.

Neben dem Wohngebiet ist dort auch ein Bürgerpark geplant. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt (wir berichteten), bis August eine Machbarkeitsstudie für nachhaltiges Wohnen und die Bestandsaufnahme für den ArchitektInnen-Wettbewerb zum neuen Bürgerpark zu erarbeiten. Inzwischen wurden von einer Expertenrunde (Politik, Verwaltung, Bürgerschaft) und dem Planungsteam (Die Stadtentwickler, Ingevost, bauwärts) bereits Themenfelder wie Bauen, Mobilität, Wohnen und Partizipation abgesteckt. Diese Themen werden in Tagesworkshops intensiv behandelt. Beim zweiten, welcher kürzlich in der Stadthalle stattfand, ging es um die Ziele für die Grünplanung des Wohnquartiers und des Bürgerparks. Mit drei eingeladenen Teams von LandschaftsarchitektInnen wurden die Grundlagen und Ziele der Freiraumplanung erörtert. Mit Hilfe dieser werden die Teams bis zum dritten Runden Tisch alternative Konzepte und Visionen für das Nachhaltige Wohnen und den Bürgerpark erarbeiten.

Die Ergebnisse der Runden Tische werden dann von Donnerstag, 23. bis Samstag, 25. Juli, öffentlich präsentiert – eingebettet in einen „partizipativen Rundweg“ um das Areal des künftigen Bürgerparks und der neuen Wohnbebauung, so Bürgermeister Markus Loth (BfW) in einer Mitteilung. Am Freitag und Samstag, jeweils um 17 Uhr, werden die Experten bei Rundgängen zur Verfügung stehen.

Des Weiteren sollen nächste Woche Postkarten an die Bewohner rund um das Stadtgebiet von St. Pölten verschickt werden, sagte Stephanie Reiterer von „bauwärts“. Sie und ihr Kollege Jan Weber-Ebnet stellten die Öffentlichkeitsbeteiligung in der letzten Sitzung des Stadtrats vor. Auf der Postkarte soll es allerdings nur um den Bürgerpark gehen. Wer Anregungen dazu hat, kann diese dann dem Planungsteam entweder übers Internet, die Postkarte oder vor Ort bei der Mitmachausstellung mitteilen. Kurz vor oder nach den Ferien möchten die Planer auch das Gespräch mit den umliegenden Schulen suchen, denn auch sie sollen „mitgenommen“ werden. Junge Menschen seien ein wichtiges Publikum wenn es um Partizipation geht, so Weber-Ebnet.

Alfred Honisch (Grüne), der selbst an der Expertenrunde teilnahm, zeigte sich von dem Vorgehen begeistert. Es sei eine Möglichkeit, die Bevölkerung von Anfang an mitzunehmen. Und auch die Planer würden sich regelrecht auf das Projekt freuen.

Die Kosten für den Prozess belaufen sich auf 48 000 Euro, wobei 60 Prozent von der Regierung von Oberbayern übernommen werden.

Von Sofia Wiethaler

Bilder, Videos und aktuelle Ereignisse aus Ihrer Heimat: Besuchen Sie den Kreisboten Weilheim auch auf FACEBOOK.

Auch interessant

Meistgelesen

Landrätin montiert Schild "Kein Platz für Rassismus" in Raisting
Landrätin montiert Schild "Kein Platz für Rassismus" in Raisting
Faust im Gesicht: Jugendlicher attackiert Gleichaltrigen
Faust im Gesicht: Jugendlicher attackiert Gleichaltrigen
Bäckerei in Seeshaupter Markthalle eröffnet
Bäckerei in Seeshaupter Markthalle eröffnet
Weilheimer hinterrücks mit Schraubenzieher attackiert
Weilheimer hinterrücks mit Schraubenzieher attackiert

Kommentare